The Power of the Arts

Bewerbungsschluss: 9. Juni 2017

2015 lebten rund 17 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, mehr als eine Million Geflüchtete erreichten unser Land. Es gibt etwas, das uns verbindet: Die Kraft der Künste. Deshalb ruft die Philip Morris GmbH die Initiative The Power of the Arts ins Leben. Sie zeichnet Institutionen und Kulturschaffende aus, die mittels Kunst, Musik, Theater und Tanz zur Verständigung zwischen unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Kulturen beitragen. Die Kraft der Künste soll Impulse für eine offene, interkulturell geprägte Gesellschaft geben. Hierfür zeichnet die Initiative jährlich vier Projekte von gemeinnützigen Institutionen und Kulturschaffenden mit jeweils 50.000 Euro aus, die die integrative Kraft der Kultur für soziale und kulturelle Gleichberechtigung aller Menschen und deren Verständigung nutzen.

Mit dem The Power of the Arts-Team konnten wir bereits jetzt Menschen zusammenbringen, die der Wunsch verbindet, die eigenen Fähig- und Möglichkeiten für ein offenes Miteinander, Gleichberechtigung, Bildung und wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten einzusetzen. Insbesondere schätzen wir die gewonnene fachliche als auch kulturelle Vielfalt der Jury, die die vier Gewinnerprojekte auswählen wird: Dr. Hans-Jörg Clement (Leiter Kultur Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.), Ralf Fücks (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung e.V.), Kübra Gümüsay (Publizistin und Aktivistin), Erika Hoffmann (Sammlung Hoffmann), Lamya Kaddor (Autorin, Islamwissenschaftlerin und Publizistin) und Nikeata Thompson (Choreografin und Tänzerin).

Für The Power of the Arts können sich alle gemeinnützigen Institutionen oder Initiativen in Deutschland bewerben, die sich für kulturelle Teilhabe geflüchteter Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen. Eingereicht werden kann pro Jahr ein neues Konzept oder laufendes, aber weiterentwickeltes Projekt. Alle Bewerber und ihre Projektbeteiligten unterstützen und verständigen sich auf die Ziele der UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt.

Alle Bewerbungen müssen über das Online-Formular auf der Website „The Power of the Arts“ eingereicht werden. Darüber werden abgefragt bzw. eingereicht:

  • Beschreibung des Konzept- oder Projektvorschlags in seinen Zielen, künstlerischer Grundidee, ihrer Umsetzung und Zielgruppen
  • Kosten- und Finanzierungsplan für das genannte Konzept oder Projekt mit konkreter Benennung der Verwendung der Auszeichnungssumme
  • Einverständniserklärung zur Übertragung einfacher Nutzungsrechte für (Bewegt-)Bildmaterial - Einverständniserklärung zu den Zielen der UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit

Die ausgezeichneten Projekte und Konzepte sollen in 2017 oder 2018 umgesetzt werden.

Die Ausschreibung von The Power of the Arts läuft bis 9. Juni 2017.

Ein Postversand von zusätzlichem Material (z.B. DVDs) ist nicht zwingend nötig, aber möglich. Sollte ergänzendes Material eingereicht werden, muss die Postsendung bis zum 9. Juni 2017 (Posteingang) im Projektbüro von The Power of the Arts, Projektbüro The Power of the Arts, c/o netzwerk junge ohren e.V., Littenstraße 10, 10179 Berlin eingegangen sein. Die eingereichten Unterlagen inklusive DVDs und ggf. weiterer Materialien können leider nicht zurückgesandt werden. Mögliche Gebühren (bspw. Zoll) und Versandkosten übernimmt der Bewerber.

Weitere Infos gibt es hier!

Kontakt:
Projektbüro
The Power of the Arts
c/o netzwerk junge ohren e. V.
Littenstraße 10
10179 Berlin
Tel +49(0)30 53 00 29 45
kontakt(at)thepowerofthearts.de
thepowerofthearts.de

The Inaugural International Autonomous Biennale @ The Research Pavilion, Venice

Application Deadline: August 11, 2017

‘Cf’ is an International project, initiated by artist Jeanette Doyle (Ireland) for GradCAM @ The Research Pavilion, Venice, September 29th - October 1st  2017. 'Cf' uses the Biennale as its template with particular attention to the staging of National Pavilions where artists and curators are invited to represent a nation of their own choosing in a manner of their own determination. Broadly speaking 'Cf' will manifest as a worldwide exhibition of contemporary art, which will unfold and reveal itself in streets, shops, homes, bedrooms, public spaces including galleries around the world. As well as the project’s physical presence(s), ‘Cf’ will be manifest in Venice as a series of projections, the temporal selection of which will be determined by an algorithm, representing videos and sounds files which capture international iterations of the project. Projects will be represented in the Pavilion prioritized by their conceptual remit and context. ‘Cf ’ will subtly subvert the well-worn Biennale model by allowing both selected and self-selecting artists/participants to nominate and represent their chosen country and to create work in response to that context on an incredibly intimate or epic scale. National pavilions may appear ‘out of context’ and in unexpected locations around the world. ‘Cf’ will create a flexible platform for representation embracing contingency and temporality. At its heart ‘Cf’ aims to explore complex questions surrounding issues of nationhood and national identity; the authority (or lack of authority) of the artist; and the capacity of the artist to assume 'permission'. For instance 'Cf' will extend a network of invitations, however, it is also within the scope of the project for artists and curators to self nominate and stage projects where they claim the right to represent a nation of their choosing in a site they deem appropriate. Parallel to these broad conceptual concerns, ‘Cf’ also seeks to question emergent modes of production, presentation and dissemination of art as well questioning the forces, which allow the production of objects and ideas to find a home within the ‘artworld'.

In order to submit your proposal as an individual or as a curator of a group selection for inclusion in the 'Cf' project as part of GradCAM @ the Research Pavilion in the context of the 57th Venice Biennale please complete the form, by doing so you should nominate which Nation state you would like to represent and where this representation (in which National State) will take place.

Submission Deadline: 11 August 2017

To apply, complete the form here.

For further inforamtion please visit the webside of Cf: cfjeanettedoyle.com

Einreichung von Arbeiten für die Gruppenausstellung „Genius Loci“

Bewerbungsschluss: 1. September 2017

Die Oberwelt lädt herzlich ein zur Einreichung von Arbeiten für die Gruppenausstellung „Genius Loci“. In der römischen Mythologie gab es den Begriff des Genius Loci, des Geistes des Ortes. Es handelte sich dabei nicht nur um einen Schutzgott religiöser Orte wie Tempel und Kultplätze, sondern auch „profaner“ Bereiche wie Provinzen, Städte, Plätze, Bauwerke oder einzelner Räume innerhalb dieser Gebäude. 

Seither haben sich nicht nur die Orte selbst verwandelt, auch der Begriff des Geistes hat sich fundamental verändert. Wurde der Genius Loci in der römischen Mythologie meist durch eine Schlange dargestellt, so rückte im Christentum das Konzept der Seele an seine Stelle. Mit der Ausstellung in der Oberwelt möchten wir nun nach der zeitgenössischen Bedeutung und Interpretation des Genius Loci fragen.

Dazu auch Alastair Bonnet in „Die seltsamsten Orte der Welt“: In seiner philosophiegeschichtlichen Abhandlung „The Fate of Place“ konstatiert Edward Casey eine zunehmende „Geringschätzung des genius loci: eine Gleichgültigkeit gegenüber der Besonderheit des Ortes“. Wir leben alle mit den Folgen dieser Entwicklung. Die meisten von uns können sie sogar vom Fenster aus beobachten. In einer hypermobilen Welt lässt sich die Liebe zum Ort leicht als überholt abtun, ja sogar als reaktionär. Wo sich menschliche Erfüllung in Flugmeilen bemisst und wo sogar Geographen sich an der Vor-stellung erfreuen, dass „Gemeinschaften ihre gemeinsame Grundlage zunehmend im Cyberspace statt auf der terra firma finden“ (so Professor William J. Mitchell vom MIT), wirkt es fast ein wenig pervers, wenn man über den Ort nachdenken will. Doch Ortlosigkeit ist weder intellektuell noch emotional befriedigend. Utopia, der von Thomas Morus gebildete griechische Neologismus, lässt sich als „Nicht-Ort“ übersetzten, aber eine ortlose Welt ist keine Utopie, sondern eine dystopische Vorstellung.

Eingereicht werden können alle Medien und Formate, gerne auch Performances, Lesungen, Langfilme oder Vorträge. Während des Ausstellungszeitraums können Veranstaltungen (Performances, Filmvorführungen, Lesungen, etc.), vornehmlich an Wochenenden, stattfinden. 

Aus den Einreichungen kuratiert das Genius Loci-Team die Ausstellung sowie das Beiprogramm.

Die Daten im Überblick:
Bewerbungsschluss: 1. September 2017
Anlieferung der Werke: 30. + 31. Oktober, 18:00 – 21:00 Uhr in die Oberwelt
Eröffnung: 3. November 2017, 19:00 Uhr 
Ausstellung: 3. - 25. November 2017
Finissage: 25. November 2017, 19:00 Uhr
Weitere Veranstaltungsabende nach Absprache mit den Beteiligten
Ort: Oberwelt e.V. Reinsburgstr. 93, 70197 Stuttgart

Das Bewerbungsformular kann unter oberwelt.de (current events) heruntergeladen werden.

Bewerbungen mit Foto oder Skizze bitte (möglichst per e-mail) an folgende Adresse senden: geniusloci(at)oberwelt.de 

Reallabor Spacesharing

Bewerbungsschluss: 30. September 2017

Wollten Sie schon immer einen Raum für...? 

Brauchen Sie preisgünstige Räume zum Entwickeln gemeinnütziger Projekte? 

Seid Ihr nur kurz in der Stadt und sucht einen Treff- und Arbeitsort? 

Benötigen Sie einen Ausstellungsraum oder Backstage- Bereich?

Teilen Sie mit uns und untereinander vier unterschiedlich große Räume mit insgesamt 140 m2 im coolsten 80er Jahre Bau Stuttgarts. Calwer Kopfbau – zentrale Lage Rotebühlplatz... das kann ich mir nie leisten! Doch, kannst du schon! Im Rahmen von zwei Start-Up-Workshops im Mai/Juni dis- kutieren und erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen die Nut- zungspläne, die Zeitpläne und errechnen die Kosten. Mietanfragen sind über die gesamte Test-Laufzeit bis zum 30.09.2017 möglich.

Wir sind ein Team aus Studierenden und Lehrenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Wir sind ArchitektInnen, IngenieurInnen, KünstlerInnen und DesignerInnen. Wir arbeiten zusammen mit unseren Ko- operationspartnern an der Fragestellung wie Raum als Ressource besser genutzt werden kann.

Nutzungsinteressierte können Ihre Anfrage ab sofort an uns richten – das Nutzen von Raum ist voraussichtlich ab Anfang Juni 2016 möglich.

Interesse? Anmeldung hier: supersaas.de/schedule/login/reallabor/Calwerkopfbau

E-Mail mit angehängtem 'Raumanfrage'-Formular an: reallabor(at)abk-stuttgart.de

Nähere Informationen gibt es unter: abk-stuttgart.de/forschung/forschungsprojekte/reallabor-spacesharing

arte-sono 2018

Bewerbungsschluss: 30. September 2017

Die interdisziplinäre Messe für musische und bildende Künste in Stuttgart vom 13. bis 14. Januar 2018 im Club-CANN bietet Künstlerinnen und Künstlern aus der Region Stuttgart ein kostenloses Präsentationsforum. Besonders unterstützt werden junge Künstler/Künstlerinnen sowie Künstlerinnen über 40 Jahre.

Bewerbungen bis zum 30.09.2017 per e-Mail an: info(at)arte-sono.de oder per Post an: „arte-sono 2018“, Atelier MaMuK - Marion Musch, Friedhofstr. 29, 70794 Filderstadt

Bewerben können sich musische und bildende Künstler/Künstlerinnen der Sparten Musik, Tanz, Performance, Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Installation und Medien, die einen Bezug zur Region Stuttgart haben.

Die Veranstalterin behält sich vor, aus den eingereichten Bewerbungen eine Auswahl zu treffen. Dabei werden junge Künstler/Künstlerinnen sowie Künstlerinnen über 40 Jahren bevorzugt zur Präsentation ihrer Arbeit ausgewählt.

Die Bewerbung an der Messe ist kostenlos. Zugelassenen Teilnehmer zur Messe beteiligen sich mit einem Pauschalbetrag von 50 Euro an den Unkosten. Sollte die Zahlung des Unkostenbeitrages nicht möglich sein, kann eine Freistellung mit einer kurzen Begründung beantragt werden.

Die Messe ist eine Non-Profit-Veranstaltung ohne Verkauf. Sie dient als Plattform zur Präsentation der künstlerischen Arbeit und als Kontaktbörse für Kunstschaffende mit dem kunstinteressierten Publikum. Der Transport der Werke erfolgt durch die Künstler/Künstlerinnen in eigener Verantwortung.

Organisatorischer Ablauf:
Aufbau: Freitag 12.01.2018
Veranstaltung: Samstag, 13.01. bis Sonntag, 14.01.2018 Abgebaut wird im Anschluss an die Veranstaltung ab 17:00 Uhr

Für die Präsentation von Bildern werden Stellwände bereit gestellt, die einen einheitlichen Ausstellungscharakter ermöglichen. Benötige Podeste für Skulpturen und weiteres Präsentationsequipmet kann über ein Partnerunternehmen angemietet werden. Bitte dieses bei der Bewerbung vermerken. Musikern, Tanz- und Performance-Künstlern steht eine kleine Bühne mit technischer Ausstattung zur Verfügung. Die ausgewählten Künstler können sich in einer Art „OpenStage“ präsentieren. Das Programm wird nach dem Bewerbungszeitraum durch die Veranstalterin zusammengestellt. 

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es hier.

Kontakt:
Atelier MaMuK - Marion Musch
Friedhofstr. 29
70794 Filderstadt
info(at)arte-sono.de

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