Förderpreise des Theodor Körner Fonds

Bewerbungsschluss: 30. November 2017

Der Theodor Körner Fonds für Wissenschaft und Kunst wurde 1953 anlässlich des 80. Geburtstages von Bundespräsident Theodor Körner von ArbeitnehmerInnenorganisationen errichtet. Mit diesem Förderpreis  werden junge WissenschafterInnen und KünstlerInnen gefördert, die schon jetzt exzellente Arbeit leisten und von denen noch weitere innovative Arbeiten erwartet werden können. Einmal im Jahr werden diese Arbeiten im Rahmen einer Festsitzung in der Universität Wien ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld verbunden und soll zur Durchführung und Fertigstellung wissenschaftlicher bzw. künstlerischer Arbeiten ermutigen.

Die Förderpreise sind mit 4.000 Euro dotiert.

Gefördert werden u.a. herausragende künstlerische Projekte. Bei der Beurteilung wird besonderes Augenmerk auf die Originalität, die gesellschaftspolitische Relevanz und das wissenschaftliche Potenzial der BewerberInnen gelegt. Dabei geht es darum, dass das eingereichte Projekt von der/dem BewerberIn eigenständig konzipiert wurde und die/der  BewerberIn das Projekt auch realisieren kann. Da der Theodor Körner Fonds zur Unterstützung und Förderung der österreichischen Wissenschaft, Kunst und Kultur gegründet wurde, sollte ein „Österreichbezug“ entweder inhaltlich und/oder in der Biografie der/des BewerberIn herstellbar sein. Der Förderungspreis wird für „work in progress“ vergeben, das eingereichte Projekt darf bereits begonnen, aber nicht vor dem Antragsjahr fertiggestellt worden sein. 

Das Preisgeld wird für herausragende Werke/Projekte vergeben, stellt jedoch eine direkte Förderung der PreisträgerInnen dar. Es darf, muss aber nicht projektgebunden verwendet werden, und ein Nachweis über die Verwendung der Mittel ist nicht notwendig. Die PreisträgerInnen müssen dennoch ihr Projekt in zwei Jahren abschließen. Sie sind verpflichtet die Fertigstellung ihres Projektes durch die Übersendung der Arbeit an die Geschäftsstelle des Theodor Körner Fonds nachzuweisen. Bei Nichtdurchführung der Arbeit innerhalb von Jahren wird der Theodor Körner Fonds den mit Überreichung des Preises ausbezahlten Teilbetrages zurückfordern.

Für die Bewerbung über das Online-Portal muss eine Registrierung erfolgen. Neben allgemeinen Kurzinformationen zum Projekt muss eine PDF-Datei hochgeladen werden. Diese Datei sollte Folgendes enthalten: Name, Titel der Arbeit/ des Projekts, Inhaltsbeschreibung, persönlicher Zugang zum Thema, Fragestellung, Motivation, Zeitplan über die Fertigstellung innerhalb von zwei Jahren sowie ein kurzer Lebenslauf. Für die Bewerbung im Bereich Kunst ist weiterhin die Abgabe von Anschauungsmaterial zum Konzept des eingereichten künstlerischen Projekts oder eines Portfolios der künstlerischen Arbeit des/der Einreichenden zusätzlich zum schriftlichen Konzept obligatorisch. Die Abgabe von Anschauungsmaterial kann elektronisch (als Upload im Bewerbungsformular) und/oder postalisch erfolgen.

Bewerbungen können ausschließlich über das Online-Portal des Fonds im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. November eines jeden Jahres eingereicht werden. 

Weitere Informationen gibt es unter theodorkoernerfonds.at.

Kontakt:
AK Wien - Theodor Körner Fonds
Prinz Eugen Straße 20-22
1040 Wien
+43 1501 65 2396
koernerfonds(at)akwien.at

Kunstpreis 2019

Bewerbungschluss: 30. November 2017

Die Erzdiözese Freiburg lobt für das Jahr 2019 zum vierten Mal einen Kunstpreis in der Sparte „Bildende Kunst“ aus. Es werden drei Preise vergeben. Ein erster Preis ist mit 5.000,- € dotiert, ein zweiter mit 3.000,- € und ein dritter mit 2.000,- €. Die Ermittlung der Preisträgerinnen und Preisträger findet in zwei Schritten statt. Eine Fachjury führt die Auswahl durch.

In einem ersten Schritt wird eine Gruppe von max. 20 Arbeiten ausgewählt. Sie werden in drei Ausstellungen präsentiert, die nacheinander zwischen Winter 2018 und Sommer 2019 stattfinden. Folgende Institutionen haben sich als „Gastgeber“ der Ausstellungen zur Verfügung gestellt: Das Morat-Institut in Freiburg (November 2018 bis Januar 2019), das Kunstmuseum in Singen (Januar bis April 2019) und Stift Neuburg in Heidelberg (Mai bis August 2019). Eine Aufwandspauschale in Höhe von insgesamt 200,- € wird den nominierten Künstlerinnen und Künstlern für die Teilnahme an den Ausstellungen gewährt. Reise- und Transportkosten werden ggf. in begrenztem Umfang erstattet. Zur Ausstellung entsteht ein Katalog. In einem zweiten Auswahlverfahren bestimmt die Jury die Preisträgerinnen und Preisträger. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer der Ausstellungen statt.

Hauptberuflich tätige Künstlerinnen und Künstler sowie Studentinnen und Studenten einer Kunsthochschule sind eingeladen eine einzige Arbeit in Form eines Konzeptes oder einer Reproduktion einzureichen. Die Arbeit muss dem vorgegebenen Thema entsprechen und darf nicht älter als aus dem Jahr 2015 sein.

Einsendeschluss ist der 30.11.2017 (Datum des Poststempels)

Weitere Informationen sowie die Ausschreibung gibt es hier!

Kontakt:
Widerholdstr. 24
78224 Singen
Tel.: 07731-1690300
info(at)kultur-ebfr.de

Hanna-Nagel-Preis 2018

Bewerbungschluss: 12. Januar 2018

Der Hanna-Nagel-Preis, gestiftet 1998 von den seiner zeitigen fünf Karlsruher Präsidentinnen, soll aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens bereits im Frühjahr 2018 erneut an eine Bildende Künstlerin aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe vergeben werden.

Der renommierte Preis – der sich ausschließlich an Künstlerinnen über 40 Jahre richtet – erinnert zum einen an das künstlerische Werk Hanna Nagels, einer bedeutenden Vertreterin der "Neuen Sachlichkeit", zum anderen versteht er sich als Instrument der Künstlerinnenförderung im Regierungsbezirk Karlsruhe. Auslobende sind die Karlsruher Präsidentinnen, die Stadt Karlsruhe sowie das Regierungspräsidium Karlsruhe.

Die Preisträgerin wird von einer Fachjury ermittelt, die Verleihung des Hanna-Nagel-Preises durch die Präsidentinnen erfolgt in der Städtischen Galerie Karlsruhe im Mai 2018 im Rahmen der Europäischen Kulturtage Karlsruhe.
Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro, einer Ausstellung in der Städtischen Galerie, einem begleitenden Katalogheft sowie einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe.

Abgabeschluss der Bewerbungen ist Freitag, der 12. Januar 2018 (bei Zusendung per Post gilt das Datum des Poststempels).

Weitere Informationen sowie die Ausschreibung gibt es hier!

Kontakt:
Stadt Karlsruhe
Kulturamt, Kulturbüro
Ulrike Settel­meyer
Rathaus am Marktplatz
76124 Karlsruhe
Tel.: 0721 133-4005
ulrike.settel­meyer(at)­kul­tur.karlsruhe.de

Förderer & Partner