Kunstpreis der Stadt Limburg 2021: "Makellos?"

Bewerbungsschluss: 09. März 2021

Die Ausschreibungsunterlagen zum Kunstpreis der Stadt Limburg können angefordert werden. Der Kunstpreis wird bundesweit mit wechselnder Themenstellung ausgeschrieben und ist mit 5.000 Euro dotiert und einer Ausstellung in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg verbunden.

Das Thema 2021 lautet "Makellos?". Alle Techniken sind zugelassen. Eine Altersbegrenzung besteht nicht.

Der Kunstpreis der Stadt Limburg wird seit 1996 gemeinsam von der Stadt Limburg, dem Förderkreis Bildende Kunst Limburg und mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Limburg ausgeschrieben.

Voraussetzung: Künstlerische Ausbildung und regelmäßige künstlerische Tätigkeit

Künstlerinnen, Künstler und Künstlergruppen sind aufgefordert sich zu bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist eine künstlerische Ausbildung sowie eine regelmäßige künstlerische Tätigkeit. Die Bewerbung soll Angaben zur eigenen Person, eine detaillierte Beschreibung des Ausstellungskonzepts zum gestellten Thema, beispielhafte Fotografien zu den ausgewählten Exponaten und Vorschläge zu Aktivitäten während des Ausstellungszeitraums beinhalten.

Das ausgezeichnete Projekt wird vom 17. September bis 21. November 2021 in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Auslobung des Preises erfolgt durch eine Jury.

Einreichungen sind bis zum 9. März 2021 (Eingang bei der Behörde) auf dem Postweg möglich. Die Bewerbung kann nur anhand der anzufordernden Unterlagen erfolgen.

Weitere Informationen gibt es unter limburg.de.

Kontakt:
Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
"Kunstpreis der Stadt Limburg"
Über der Lahn 1
65549 Limburg a. d. Lahn
Tel.: 06431 203-912
tanja.schnatz(at)stadt.limburg.de

BBA Artist Prize 2021

Bewerbungsschluss: 15. März 2021

Die BBA Gallery ist stolz darauf, aufstrebenden Künstlern/innen und verborgenen Talenten mit dem BBA Artist Prize auch 2021 eine Bühne bieten zu können. Bereits im 5. Jahr in Folge setzen wir unsere ganze Leidenschaft und Expertise dafür ein, vielversprechende Künstler/innen ausfindig zu machen und ihren Werken Zugang zu einer breiten Öffentlichkeit zu verschaffen. Warum das Ganze? Weil wir glauben, dass alle Künstler/innen die Chance verdient haben, für ihr Schaffen Beachtung und Anerkennung zu erhalten - unabhängig davon, welche Mittel sie nutzen, woher sie kommen oder wen sie kennen.

Um ein hohes Niveau und eine unvoreingenommene Bewertung der Einreichungen zu gewährleisten, wird es auch dieses Mal wieder eine ausgewählte Fachjury geben. Sie entscheidet welche Bewerber/innen es auf die Longlist schaffen, wessen Werke in der Gruppenausstellung der Shortlist während des Gallery Weekend Berlin 2021 zu sehen sein werden und welche Künstler/innen letztendlich einen der drei Preise verliehen bekommen.

Wer kann sich bewerben?
Jede/r, eigentlich. Dies ist eine internationale Ausschreibung, offen für alle Medien, alle über 18 Jahre, alle Geschlechter, mit jedem Werdegang, in jedem Karrierestadium und allen Bildungshintergründen.

Ausstellung während des Gallery Weekend Berlin 2021
Die Ausstellung der Shortlist-Künstler/innen und die Bekanntgabe der Preisträger/innen sind ein Highlight während des Gallery Weekend Berlin 2021. Das vom 30. April bis 2. Mai stattfindende Gallery Weekend ist eine der führenden Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland und zieht Kunstliebhaber/innen und Sammler/innen aus der ganzen Welt an.

1. Preis: 1.000 €, Einzelausstellung BBA Gallery 2022
2. Preis: 500 €, online solo show
3. Preis: 300 €, online solo show

Deadline: Montag 15. März 2021 (Mitternacht MEZ)

Weitere Informationen gibt es unter bba-gallery.com.

Kontakt:
BBA Gallery
Kudlacek Ouwens GbR
Köpenicker Str. 96
10179 Berlin
info(at)bba-gallery.com

Arthur Boskamp-Stiftung: Förderpreise 2021/22

Bewerbungsschluss: 31. März 2021

Die Arthur Boskamp-Stiftung schreibt für den Turnus 2021/22 zwei Förderpreise aus. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen, die nachweislich einen Bezug zu Norddeutschland haben.

Die aktuelle Ausschreibung bezieht sich inhaltlich auf den kuratorischen Fokus von IN:VISIBILITIES, der in den nächsten beiden Jahren die Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten medialer Technologien fokussiert. Im Zentrum stehen die sozialen und politischen Dimensionen eines längt digitalisierten Alltags, der auch materielle und körperliche Prozesse umfasst. Welche fluiden, hybriden, kritischen Formen von Öffentlichkeit können entstehen, wenn diese sich je nach Un:Sichtbarkeitsgrad neu zusammensetzen – und welche Subjektivitäten gehen daraus hervor?

 

Gesucht werden künstlerische Praxen, die sich mit den Verhältnissen und Widersprüchen beschäftigen, die Un:Sichtbarkeiten unter postdigitalen Bedingungen herstellen und mit (neuen) Konzepten von Körper, Öffentlichkeit, Gemeinschaft und Liveness arbeiten. Ästhetische Aspekte der Repräsentation, Subjektivität und der Materialität von Dingen sollen in Zusammenhang gebracht werden mit politischem Denken, etwa queeren, (öko)feministischen, postkolonialen und intersektionalen Ansätzen. Die Ausschreibung richtet sich an Praktiken, die zwar mit dem Digitalen in Verbindung stehen, dabei aber nicht mit digitalen Medien arbeiten müssen; im Gegenteil: Es gibt keine medialen Beschränkungen, die Ausschreibung ist explizit offen für transdisziplinäre künstlerische Praktiken, die sich an der Schnittstelle von Bildender Kunst und Performance, Mode, Literatur, Theorie und Design befinden. Voraussetzung ist jedoch ein künstlerischer Schwerpunkt. Die Bewerbung von Gruppen ist möglich.

Förderumfang

  • Preisgeld: Der Förderpreis ist mit einem Preisgeld von 3.000 € dotiert (angenommene Projekte erhalten 2021 2.000 € und 2020 noch einmal 1.000 € Preisgeld). Bei Gruppen/Kollektiven wird das  Preisgeld insgesamt um 1.000 € erhöht.
  • Publikation: Der Förderpreis ist mit der Option einer Publikation verbunden, welche in Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung herausgegeben wird. Für die Publikation steht ein  gesondertes Budget zur Verfügung.
  • Ausstellung / Veranstaltungen: Mit dem Förderpreis sind eine Abschlusspräsentation in Form  einer Ausstellung (oder in einem anderen Format) sowie evtl. begleitende Veranstaltungen verbunden. Hierfür steht ein gesondertes Budget zur Verfügung.
  • Familienfreundliche Residenz: Das M.1, das Gebäude der Arthur Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt, bietet mit insgesamt 800 qm Ausstellungsräumen reichlich Produktionsfläche und Ruhe für  konzentriertes, künstlerisches Arbeiten. Die Preisträger*innen können drei Monate lang kostenfrei  eine möblierte Wohnung im M.1 nutzen, die aufgrund ihrer Größe sehr familienfreundlich ist und  im gleichen Stockwerk wie das geräumige und helle Atelier liegt. Bei einem Residenz-Aufenthalt  sind sowohl Kinder als auch Partner*innen willkommen. Wir helfen gerne organisatorisch mit eventuell benötigter Kinderbetreuung vor Ort. Es besteht jedoch keine Residenzpflicht.

Voraussetzungen

  • Bezug zu Norddeutschland: Bewerber*innen müssen entweder in Norddeutschland (Schleswig Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen) geboren oder wohnhaft sein oder ihren Hochschulabschluss in dieser Region erworben haben, oder aber in ihrer bisherigen künstlerischen Arbeit einen Bezug zur norddeutschen Region hergestellt haben.
  • Studium: Der Studienabschluss der Bewerber*innen darf nicht länger als 8 Jahre zurückliegen. Bewerber*innen ohne Hochschulabschluss sollten ihre Bewerbung vorab mit der künstlerischen  Leitung der Arthur Boskamp-Stiftung besprechen. Bewerber*innen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung noch studieren, können nicht berücksichtigt werden.
  • Bewerbungen von Gruppen/Kollektiven sind möglich.

Bewerbungsschluss ist der 31.3.2021.

Weitere Informationen gibt es unter m1-hohenlockstedt.de.

Kontakt:
Arthur Boskamp-Stiftung
Breite Straße 18
25551 Hohenlockstedt
Tel.: +49 (0) 4826 85 01 10
info(at)arthurboskamp-stiftung.de

Hans und Lea Grundig Preis 2021

Bewerbungsschluss: 31. März 2021

Unter der Schirmherrschaft der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird in Erinnerung an Hans Grundig (1901–1958) und Lea Grundig (1906–1977) der gleichnamige Preis für künstlerische, kunsthistorische und kunstvermittelnde Leistungen vergeben.

Bei den künstlerischen Arbeiten werden aktuelle Beiträge für eine mit R.B. Kitaj «diasporistisch» zu nennende Kunst erbeten. Widerspruch, Widerstand, Migration, Flucht und Exil — immer mehr Menschen leben in mehreren Gesellschaften zugleich und wagen Kunst, die in ihrer Radikalität politisch ist.

Die Ausschreibung stellt bei den kunsthistorischen Arbeiten die Erschließung und Erforschung des Werks von verfolgten und ins Exil gezwungenen Künstlerinnen und Künstlern unter dem Aspekt des Ortes bzw. der Ortlosigkeit (displaced people, uncertain spaces) in den Mittelpunkt. Besonders willkommen sind Beiträge zu den Themen «Proletarisch-revolutionäre Kunst» und zum «Verismus in der Kunst des 20. Jahrhunderts» sowie zur «‹Exil›-Kunst in Palästina/Israel» bzw. «Jüdische Künstlerinnen und Künstler im geteilten Nachkriegsdeutschland».

Die im Bereich Kunstvermittlung einzureichenden Arbeiten sollen sich der musealen und non-musealen Vermittlung gesellschaftskritischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in heutige kulturelle Kontexte widmen. Aus aktuellem Anlass soll besondere Aufmerksamkeit kuratorischen Projekten unter Pandemiebedingungen gewidmet werden.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 € dotiert und kann in den drei genannten Bereichen vergeben werden, wobei die Jury über die Aufteilung des Preisgeldes entscheidet. Mit dem Preisgeld sollen realisierte Arbeiten prämiiert werden.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2021.

Weitere Informationen finden Sie unter hans-und-lea-grundig.de.

Kontakt:
Hans und Lea Grundig Preis 2021
Max-Lingner-Stiftung
Beatrice-Zweig-Straße 2
13156 Berlin
info(at)hans-und-lea-grundig.de

Paul Heinrich Ebell Förderpreis

Bewerbungsschluss: 04. April 2021

Der Museums- und Heimatverein Bad Waldsee e.V. lobt einen Kunstförderpreis aus. Der Paul Heinrich Ebell Förderpreis richtet sich an Künstler*innen der bildenden Kunst aus der Landkreisen Ulm, Sigmaringen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis.

Paul Heinrich Ebell
Paul Heinrich Ebell war ein deutscher Maler, Grafiker und Kunstpädagoge. Er wirkte 50 Jahre in Bad Waldsee, einen Großteil seines künstlerischen Nachlasses hat er dem dortigen Museum im Kornhaus vermacht, das sich verpflichtet fühlt, sein Wirken wach zu halten.

Teilnahmebedingungen (Sparte MALEREI)
Bewerben können sich Studierende an Kunstschulen oder vergleichbaren Einrichtungen, deren Abschluss nicht länger als ca. 3 Jahre zurückliegt, sowie Künstler*innen, die eine mehrjährige künstlerische Tätigkeit auf dem Gebiet der bildenden Kunst nachweisen können. Die Altersbegrenzung liegt bei 35 Jahren. Die Bewerber*innen müssen einen Wohnsitz oder ein Atelier im Landkreis Ulm, Sigmaringen, Biberach, Ravensburg oder dem Bodenseekreis haben.

Für die Bewerbung um den Paul Heinrich Ebell Förderpreis sind max. 5 Arbeiten digital einzureichen, die die Arbeitsweise des jeweilig Teilnehmenden repräsentiert und nicht älter als 3 Jahre sind.

Der Fachjury gehören 5 Personen an:

Dr. Uwe Degreif, Kunsthistoriker
Prof. Jörg Eberhard, Maler
Brigitte Hecht-Lang, Dipl. Restauratorin u. 2. Vorsitzende des MHV
Birte Horn, Malerin
Ewald Schrade, Galerist

Bewerbungsschluss: 04. April 2021

Weitere Informationen gibt es unter diebildschirmzeitung.de.

Kontakt:
Museums- und Heimatverein e.V.
Museum im Kornhaus Bad Waldsee
Hauptstraße 40 (Rathausplatz)
88339 Bad Waldsee
z. Hd. Axel Otterbach
Tel.: 0172 86 11 448
axel-otterbach(at)web.de

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