Kunst im Untergrund

Bewerbungsschluss: 27. Juli 2020

Im Rahmen von Kunst im Untergrund 2020/21 „as above, as below” wird ein kritischer Diskurs über die sich verändernden Verbindungslinien des Berliner Stadtraums mit künstlerischen Mitteln erwartet. Die Entwürfe sollen sich auf die Thematik beziehen und für die in der Auslobung genannten Standorte entwickelt werden. Dabei soll sich jede künstlerische Arbeit unterirdisch im U-Bahnhof sowie oberirdisch in der Nähe des U-Bahnhofes wiederfinden. Eine Ausnahme bilden Arbeiten für das Berliner Fenster. Diese können, müssen aber keinen zweiten Standort miteinbeziehen.

Die nGbK lobt den einphasigen Kunstwettbewerb Kunst im Untergrund 2020/21 „as above, so below“ auf Grund der Eindämmungsmaßnahmen zu Covid-19 deutsch- landweit anstatt wie in den vergangenen Jahren international aus. Der einphasige Kunstwettbewerb wird deutschlandweit offen für professionelle Künstler_innen bzw. Künstler_innengruppen ausgelobt. Antragsteller_innen leben und arbeiten in Deutschland. Bei Gruppen sollen die Mehrzahl der Gruppenmitglieder in Deutschland leben und arbeiten. Das Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Die Wettbewerbssprachen sind deutsch und englisch. Im Rahmen dieses Wettbewerbs sollen auf Empfehlung des Preisgerichts bis zu fünf Arbeiten in 2021 realisiert werden, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen des Landes Berlin.

Die Realisierung ist für den Zeitraum von März bis Oktober 2021 geplant. Für die Realisierung von bis zu fünf Entwürfen stehen insgesamt 40.000 € inkl. der gesetzlichen MwSt. zur Verfügung, für das jeweilige Künstler_innenhonorar zusätzlich pro Entwurf 4.000 € brutto.

Die Entwürfe sind bis Montag, den 27. Juli 2020 per E-Mail einzureichen und werden von einer am Kunstwettbewerb nicht beteiligten Person der Geschäftsstelle der nGbK anonymisiert.

Weitere Informationen gibt es unter ngbk.de.

Kontakt:
Geschäftsstelle der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK)
1. OG
Oranienstraße 25
10999 Berlin

Auslobung eines offenen zweistufigen Wettbewerbes zum Bauvorhaben Eisenbahnknoten Magdeburg zur künstlerischen Gestaltung der Brückenwiderlager

Bewerbungsschluss: 29. Juli 2020

Das Projekt "Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee" ist eines der größten Verkehrsprojekte der Landeshauptstadt Magdeburg seit der Wiedervereinigung. Aufgrund seiner prominenten Lage im Zentrum der Stadt und der Bedeutung als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist im Rahmen des Bauvorhabens auch Kunst-am-Bau vorgesehen.

Der Kunstwettbewerb dient der Förderung von Kunst und Kultur. Er wird bundesweit ausgelobt und als 2-stufiger, offener Wettbewerb mit integrierter Bürgerbeteiligung durchgeführt. Ziel des Kunstwettbewerbes ist das Erlangen von künstlerischen Entwürfen für Wandabschnitte der Brückenwiderlager, ca. 400 m² und die Auswahl des künstlerisch überzeugendsten Entwurfes durch ein Preisgericht.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen: professionelle, freischaffende Künstler- und Künstlerinnen, welche zum Zeitpunkt der Auslobung einen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die Bewerber müssen Berufserfahrung in der Realisierung von Kunst-am- Bau-Projekten nachweisen (3 realisierte Projekte in den letzten 10 Jahren).

Die 1. Stufe besteht in einem bundesweit ausgelobten, offenen Ideenwettbewerb und wird anonym durchgeführt. Die Bewerber/innen sollen in dieser Phase grundsätzliche Lösungsansätze entwickeln. Aus den Bewerbungen der 1. Stufe werden 7 Teilnehmer für die 2. Stufe des Wettbewerbes ausgewählt. Im Rahmen des Auswahlverfahrens der 1. Stufe ist ein Bürgerforum vorgesehen. In der 2. Stufe des Wettbewerbes sind die ausgewählten Entwürfe detailiert auszuarbeiten und vor dem Preisgericht persönlich vorzustellen.

Für die Realisierung des Kunstwerkes stehen max.112.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Jeder eingeladene Teilnehmer der 2. Stufe erhält pauschal ein Teilnahmehonorar in Höhe von 1.785,00 Euro brutto. Für die 3 Erstplatzierten sind Preisgelder in Höhe von insgesamt: 4.500 Euro brutto vorgesehen.

Abgabeschluss der Unterlagen für die 1. Stufe ist der 29.07.2020 bis spätestens 16.00 Uhr. Die Realisierung des Kunstwerkes vor Ort kann frühestens ab 02.07.2021 erfolgen.

Weitere Informationen gibt es unter magdeburg.de.

Kontakt:
Ernst-Reuter-Allee
39104 Magdeburg
Christine Bergmann
Tel.: 0345 548 33 92
koordination_md(at)christinebergmann.com

Kunst am Bau-Wettbewerb Bürger-, Begegnungs-, Gesundheitszentrum Erlangen 2-phasiger Wettbewerb

Bewerbungsschluss: 30. Juli 2020

Die Stadt Erlangen realisiert bis zum Jahr 2022 den Neubau eines Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrums. Im Rahmen eines zweistufigen Kunstwettbewerbs soll hier ein Kunst-am-Bau- Projekt entstehen.

Die erste Stufe des Wettbewerbs besteht aus einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb auf eine Ausschreibung, die europaweit bekannt gegeben wird. Teil der Bewerbung müssen eine Vita, Referenzen der Teilnehmer*innen und ein aussagekräftiges Portfolio, sowie eine Interessensbekundung sein. Die erste Stufe des Wettbewerbs ist offen und nicht vergütet.

Die ausgewählten Künstler*innen werden namentlich und schriftlich zur Teilnahme an der zweiten Stufe des Wettbewerbs eingeladen. Die zweite Stufe erfolgt als anonymer beschränkter Wettbewerb. Die geladenen Künstler*innen erhalten die vollständigen Auslobungsunterlagen und werden zu einem Ortstermin eingeladen. Im Anschluss werden sie um die Einreichung eines aussagekräftigen Entwurfes gebeten. Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen. In der zweiten Stufe des Wettbewerbs erhalten die Teilnehmer*innen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 4000 € brutto (inkl. Mwst.).

Für die Realisierung des Kunstwettbewerbs stehen insgesamt 312.000 € brutto (inkl. Mwst.) für Honorar, Material und Herstellungskosten einschließlich aller Nebenkosten für den Wettbewerb, Teilnahmehonorare für die zweite Stufe, Werbungskosten etc. zur Verfügung.

Der Wettbewerb steht allen nationalen und internationalen Künstlerinnen, Künstlern oder Künstlergruppen mit Wohnsitz innerhalb der EU offen. Die Wettbewerbssprachen sind Deutsch und Englisch.

Die Einreichung der Unterlagen muss bis zum 30.07.2020 digital erfolgen.

Weitere Informationen gibt es unter bbk-bundesverband.de.

Kontakt:
Kulturamt, Geschäftsführung Kunstkommission Erlangen
Gebbertstr. 1
91052 Erlangen
Anne Reimann
Leiterin Kulturamt und Geschäftsführerin Kunstkommission
Tel.: 09131/86-1032
anne.reimann(at)stadt.erlangen.de

Kunstwettbewerb Münzenberg Forum Berlin

Bewerbungsschluss: 09. August 2020

Das MÜNZENBERG FORUM BERLIN widmet seinen künstlerischen Wettbewerb in den drei Kategorien – Fotografie, Film und Collage – 2020 den Zeiten des Ausnahmezustands: In jedem Jahr stellen wir ein Zitat voran, das mit historischem Rückblick die Gegenwart beschreibt sowie eine Tendenz der Zukunft zeigt. In diesen außergewöhnlichen Zeiten der Covid19-Pandemie und vor dem Hintergrund des 75. Jahrestags der Befreiung haben wir 2020 ein Zitat aus Albert Camus „Die Pest“ (1947) gewählt. „Alle waren sich darin einig, dass die Annehmlichkeiten des früheren Lebens kaum mit einem Schlag zurückkehren würden und das es leichter sei zu zerstören, als wieder aufzubauen."

Auch dieses Jahr vergeben wir in jeder Kategorie wieder ein Preisgeld von bis zu 5.000 €. Soweit dies möglich ist, werden die Bilder, Filme und Collagen der Gewinnerinnen und Gewinner im Rahmen einer Ausstellung vom 01. Oktober 2020 bis zum 31. Oktober 2020, im Foyer des FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin) ausgestellt.

Wettbewerb Fotografie: `Benütze Foto als Waffe´
Eingereicht werden können bis zu drei Einzelbilder oder eine in sich konsistente Serie/Reportage von bis zu acht Bildern.

Wettbewerb Film: `Erobert den Film´-Preis
Eingereicht werden kann ein Film mit einer Länge von maximal 30 Minuten. 

Wettbewerb Collage: `Nehmt Zeitungen, Nehmt Scheren´
Eingereicht werden können bis zu drei Einzelwerke.

Einsendeschluss für alle drei Kategorien ist der 09. August 2020.  Die Bewerbungen erfolgen per Mail jeweils nach Sparte an foto(at)muenzenbergforum.de, film(at)muenzenbergforum.de oder collage(at)muenzenbergforum.de.

Weitere Infos gibt es unter muenzenbergforum.de.

Kontakt:
Münzenberg Forum Berlin
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel.: +49 30 2978 3333
info(at)muenzenbergforum.de

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