Kunst am Bau – Wettbewerbes zum Neubau Hort Bebelschule in Zwickau Oberhohndorf

Bewerbungsschluss: 24. September 2020

Derzeit entsteht ein Hortneubau auf dem Grundstück der Grundschule Bebelschule im Stadtteil Oberhohndorf. Der Neubau soll durch Kunst am Bau besonders ergänzt werden. Hierfür wird ein offener, einstufiger Wettbewerb ausgelobt. Künstler*innen oder Künstler*innengruppen, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, sind aufgefordert, sich mit einem Vorschlag am Wettbewerb zu bewerben. Die besten Vorschläge werden prämiert. Der 1. Preis soll umgesetzt werden.

Teilnahmeberechtigt zum Bewerbungsverfahren sind Künstler*innen bzw. Künstler*innengruppen. Der Zulassungsbereich ist beschränkt auf Teilnehmer*innen, die den Wohnsitz bzw. den Sitz in Deutschland haben. Mehrfachbewerbungen sowohl als einzelne Person als auch innerhalb von Gruppen sind unzulässig. Die Wettbewerbsteilnehmer*innen verpflichten sich, eine Arbeit einzureichen, die eigens für diesen Wettbewerb konzipiert wurde.

Die Realisierung des Kunstwerkes vor Ort soll bis spätestens zum 31.03.2021 erfolgen. Für die Realisierung des künstlerischen Entwurfs stehen maximal 12.000 € brutto zur Verfügung. In dieser Summe sind sämtliche Kosten für die Realisierung des Kunstwerkes enthalten einschließlich des Künstlerhonorars, Planung, Produktion, Anlieferung, sonstige Montage- und Nebenarbeiten, Aufstellung, Installation, technischen Abnahmen und Genehmigungen. Diese Kosten sind mit der Anlage 6 „Gesamtkostenüberblick“ auszuweisen. Darüber hinaus sind mögliche Folgekosten in der Kostenzusammenstellung aufzuführen. Es werden drei Preise mit folgender Dotierung (brutto) ausgelobt: 1. Preis - Ankauf des Kunstwerkes, 2. Preis - 600 €, 3. Preis - 400 €

Abgabeschluss der Unterlagen ist der 24. September 2020.

 

Weitere Infos gibt es unter zwickau.de.

Kontakt:
Stadt Zwickau Kulturamt
Kolpingstraße 8
08058 Zwickau
Tel.: 0375-834101

Kunst-am-Bau-Wettbewerb Neubau Krankenabteilung in der JVA München Stadelheim

Bewerbungsschluss: 05. Oktober 2020

Durchgeführt wird ein offenes Bewerbungsverfahren. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden bis zu 10 Künstler*innen bzw. Künstlergruppen oder Arbeitsgemeinschaften zur Teilnahme an einem Einladungswettbewerb ausgewählt. Die Bewerbung junger Künstler*innen ist ausdrücklich erwünscht. Auch ohne explizites Kunst-am-Bau-Portfolio steht die Bewerbung den Künstler*innen offen.

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich professionelle bildende Künstler*innen und Künstler*innengruppen. Gruppen gelten als eine Bewerbung. Die Professionalität ist durch eine Vita mit Ausstellungs- bzw. Projektverzeichnis nachzuweisen. Sofern keine Ausbildung an einer Kunstakademie oder in einer entsprechenden Einrichtung vorliegt, muss das Ausstellungs- bzw. Projektverzeichnis eine kontinuierliche künstlerische Tätigkeit belegen, die professionellen Ansprüchen genügt.

Auf dem Gelände der JVA München wird eine Krankenabtei- lung errichtet (siehe auch Anlage 1 Lageplan). Als Baufeld vor- gesehen ist eine bisher als Lagerplatz genutzte Freifläche. Nördlich schließen die Werkhallen und ein Unterkunftsgebäude mit Spazierhof an. Im Süden befindet sich ein Rasensportplatz. Auf der Ostseite wird das Baufeld durch eine interne Straße begrenzt, entlang der eine ehemaligen Laufbahn sowie Sicherheitszaun, Sicherheitsstreifen und Anstaltsmauer verlaufen. Auf der Westseite liegen das Wäschereigebäude und die Löschwasserzentrale.

Im Rahmen der Errichtung des Neubaus der Krankenabteilung soll auch ein Kunst-am-Bau-Wettbewerb durchgeführt werden. Ziel dieses Wettbewerbes ist es, einen künstlerischen Entwurf für den Neubau zu erhalten, um somit zur Identitätsstiftung und Aufwertung des Standorts beizutragen. Als Standort für künstlerische Interventionen stehen grundsätzlich alle für den JVA-internen Personenkreis wahrnehmbaren Bereiche zur Verfügung. Als mögliche Kunstwerke vorstellbar sind plastische Werke bzw. dreidimensionale raumbezogene Installationen, Fassaden-, Wand- und Deckenarbeiten. Bei den Beiträgen für den Wettbewerb sind die sicherheitsrelevanten Belange der JVA zu berücksichtigen.

Für die Realisierung der Kunst am Bau steht ein Gesamtbetrag von 120.000 Euro (brutto) inklusive sämtlicher Kosten für Honorare, Material- und Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten zur Verfügung. Die Aufwandsentschädigung für die Teilnahme am Kunstwettbewerb (in der 2. Stufe) beträgt jeweils 2.250,00 Euro (brutto), sofern eine den Bedingungen der Auslobung entsprechende Arbeit eingereicht wird. Reisekosten werden nicht erstattet. Zusätzlich werden 8.500 € (brutto) als Preisgelder ausgelobt: 1. Preis: 5.000 Euro und 2. Preis: 3.500 Euro. Das pauschale Bearbeitungshonorar und auch das Preisgeld werden im Falle einer Weiterbeauftragung zur Realisierung des Kunstwerks auf das weitere Bearbeitungshonorar, bestehend aus Künstlerhonorar, Herstellungs- und Nebenkosten angerechnet.

Als Abgabefrist gilt der 05. Oktober 2020, 15:00 Uhr. Es gilt nicht das Datum des Poststempels. Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt online.

Weitere Infos gibt es unter stbam1.bayern.de.

Kontakt:
Staatliches Bauamt München 1
Poststelle
Peter – Auzinger – Str. 10
JVA-Krankenabteilung(at)stbam1.bayern.de
(für Rückfragen bis zum 21. September)

Kreativwettbewerb “Solidarität. Grenzenlos.”

Bewerbungsschluss: 05. Oktober 2020

Das Motto der UN-Wochen gegen Rassismus 2021 lautet „Solidarität. Grenzenlos.“ Tausende Veranstaltungen bundesweit machen die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu einer immer stärkeren Bewegung – und das ist dringend erforderlich. Morddrohungen gegen Politiker, Hetze im Internet, Alltagsrassismus und Diskriminierung im öffentlichen Raum sind fast schon zu Gewohnheitsdelikten geworden. Wir fordern „Solidarität. Grenzenlos.“, denn Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus haben keinen Platz in einer demokratischen Gesellschaft. Diesem Ziel widmet sich der ausgeschriebene Wettbewerb in künstlerischer Weise. Bei den Motiven für die Plakate und Postkarten besteht viel Freiheit in der Umsetzung.

Eingeladen sind alle Kunstschaffenden aus den Bereichen Malerei, Grafik, Foto- und Typografie. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können zusammen mit einer/m Erziehungsberechtigten teilnehmen, die/der dann auch Hauptverantwortliche/r ist.

Die eingereichten Arbeiten müssen das Wettbewerbsthema in irgendeiner Art aufgreifen und sollen nicht älter als drei Jahre sein. Die Teilnehmenden müssen die eingereichten Arbeiten selbst umgesetzt haben. Eine Teamarbeit bei Entwurf und Ausführung ist zulässig, muss jedoch auf der Teilnahmeerklärung vermerkt werden.

Die von der Jury ausgewählten Werke erhalten jeweils ein Preisgeld in folgender Höhe:

  • Plaktatmotive: 1. Preis: 1.000 Euro; 2. Preis: 500 Euro; 3. Preis: 250 Euro
  • Postkartenmotive: 1. Preis: 300 Euro; 2. Preis: 200 Euro; 3. Preis: 100 Euro
  • Sollten nicht ausgezeichnete Bilder in Printform veröffentlicht werden, erhält die/der Einreichende eine Vergütung von 100 €.

Einsendeschluss ist der 05. Oktober 2020.

Weitere Infos gibt es unter stiftung-gegen-rassismus.de.

Kontakt:
Stiftung gegen Rassismus
Goebelstraße 21a
64293 Darmstadt
Tel.: 06151-33 99 71
info(at)stiftung-gegen-rassismus.de

 

gute aussichten - junge deutsche fotografie

Bewerbungsschluss: 12. Oktober 2020

Teilnehmen am -inzwsichen- 17. Durchgang von gute aussichten - junge deutsche fotografie // new german photography 2020/2021 können alle Studentierenden der Fotografie ausschliesslich mit ihren Abschlussarbeiten (Diplom, Master, Bachelor, Meisterbrief usw.), die sie an/in einer deutschen Institution (Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen, Akademien etc. pp.) erlangt haben. Wobei, wichtig, gute aussichten maximal 5 (fünf!) Abschlussarbeiten pro Institution annimmt. Zur Teilnahme angenommen werden Arbeiten aus dem jeweils laufenden Sommersemester bzw. dem vorausgegangen Wintersemester. Das heisst: Für den diesjährigen Wettbewerb sind das Abschlussarbeiten des Sommersemesters 2020 und des Wintersemesters 2019/2020.

Der Ausstellungszeitraum umfasst ca. 1 Jahr und be­ ginnt voraussichtlich im Januar 2021. Die ausgewählten Arbeiten müssen präsentationsfähig und sicher in Transportkis­ ten verpackt persönlich an der ersten Ausstellungsstation in Deutschland angeliefert werden. Aufbau, Pressetermine und Eröffnung erfolgen an jeder inländischen Station unter aktiver Teilnahme aller Preisträger. Den Preisträgern wird je Anreise ein einmaliger pauschaler Auslagenzuschuss in Höhe von 150,– Euro gewährt.

Vorläufiger Einsendeschluss für gute aussichten - junge deutsche fotografie //new german photography 2020/2021 ist der Montag, 12. Oktober 2020 (das Datum des Poststempels zählt).

Weitere Infos gibt es unter guteaussichten.org.

 

Kontakt:
gute aussichten gGmbH
Haardter Schloss
Mandelring 35
67433 Neustadt/Weinstrasse
Tel. 06321 - 970 67 99
info(at)guteaussichten.org

Offenes Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Kunstwettbewerb „Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Neubau Lern- und Anwendungszentrum Mechatronik“

Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2020

 

Für den Studiengang Mechatronik und Informationstechnik am KIT soll der Neubau eines Lehrgebäudes mit Hörsaal, Projektarbeitsräumen, Lernflächen und Werkstätten entstehen. Der Neubau, der an die Stelle eines nicht mehr wirtschaftlich sanierbaren Hörsaals tritt, gliedert sich in einen flachen Werkstattbau, der einem bestehenden Hörsaalgebäude vorgelagert ist sowie ein 5-geschossiges Hauptgebäude. Im Erdgeschoss zur Kaiserstraße bietet das Gebäude die Möglichkeit des Einblicks in das studentische Lernen und Arbeiten und erfüllt damit die Forderung des KIT sich zum städtischen Raum wie in einem „Schaufenster“ präsentieren zu können. Das Gebäudekonzept wird vom Leitgedanken des offenen Hauses als identitätsstiftendem Treffpunkt geprägt, in dem interdisziplinäre Teamarbeit in einem motivierenden, inspirierenden Umfeld möglich ist und der kreative Geist des Projektprozesses sichtbar und greifbar ist. Es ist ein Kunstbeitrag zu entwickeln der einen Bezug zur Nutzung herstellt und sich mit der Architektur des Gebäudes auseinandersetzt.

Für die Ausführung des Kunstwerkes einschl. Honorar stehen 130.000 € brutto zur Verfügung. Jeder/jede für den Wettbewerb ausgewählte Teilnehmer/-in, der/die eine den Wett- bewerbsbedingungen entsprechende Arbeit einreicht, erhält ein Bearbeitungshonorar von 2000 € brutto. Das Bewerbungsverfahren ist offen und nicht anonym. Künstlergruppen gelten als ein Bewerber. Eine Mehrfachbewerbung, bzw. -teilnahme führt zum Ausschluss.

Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2020. Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich digital per E-Mail zu übermitteln. 

Weitere Infos gibt es unter vermoegenundbau-bw.de.

Kontakt:
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Karlsruhe
Engesserstrasse 1
76131 Karlsruhe
Projektleitung
Christian Walker
Tel.: 0721/926-5870

 

Ausschreibungsunterlagen Ideenwettbewerb "Kommandantenvilla"

Bewerbungsschluss: 30. Oktober 2020

Die Stadt Frankenberg/Sa. lobt einen internationalen Ideenwettbewerb für Architekten und Künstler sowie interdisziplinäre Teams mit Erfahrungen in ganzheitlicher oder memorialer Ausstellungsgestaltung bzw. interdisziplinäre Gestalter- und Projektteams aus, mit dem Ziel, die baulichen Überreste der „Kommandantenvilla“ des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) Sachsenburg in quantitativer und qualitativer Hinsicht bestmöglich zu sichern und als Teil der Gedenkstätte umzugestalten. Die vorhandene Gedenkstätte soll umfassend ausgebaut werden. Das inhaltliche Konzept wird dabei die Häftlinge, ihr Leiden und Sterben sowie ihre Erfahrungen des Überlebens im NS-Terror in den Mittelpunkt stellen. Es wird ein Erinnerungsort geschaffen, der eine hohe Authentizität aufweist und am originalen Platz das Leben der Opfer und der Täter erfahrbar macht.

Aufgabe des Wettbewerbes ist es, Ideen und Konzepte vorzulegen, mit deren Hilfe die baulichen Reste der Villa als bedeutender Teil der zu errichtenden Gedenkstätte dauerhaft erhalten bleiben. Da der Erhalt der Bausubstanz nur in Teilen möglich sein wird, werden künstlerische und besondere architektonische/landschaftsarchitektonische Überformungen erwartet, die das historische Gebäude und das unmittelbare Außengelände wahrnehmbar machen. Es ist von einem teilweisen Erhalt des Hauses auszugehen. Eine komplette Sanierung wird aufgrund des schlechten, ruinösen Zustandes der Bausubstanz sowie der Statik des Gebäudes ausgeschlossen. Für die Neugestaltung im Rahmen einer baurechtlichen Umsetzung sind alle Materialien und Techniken zugelassen, die an diesem Ort im Freien und ohne permanente Betreuung überdauern können. Eine Überdachung /Teilüberdachung ist konzeptabhängig möglich, wird jedoch nicht gefordert.

Wesentliche Anforderungen des Ideenwettbewerbs sind, neben dem Ausbau eines begehbaren Plateaus, der Erhalt von Blickachsen und Blickperspektiven zum Lagergelände sowie die Prüfung des Umgangs mit den historischen Überresten des Gebäudes, ggf. unter Etablierung einer Besucherführung. Ausstellungs- und Seminarräume werden in anderen  Gebäuden ausreichend Platz haben. Es ist vorgesehen, eine oder mehrere Ideen zu prämieren und diese gemeinsam mit den Autoren in den nächsten Jahren umzusetzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei. Ein Bearbeitungsgeld wird nicht gezahlt. Es ist beabsichtigt, drei Preise zu prämieren und 3 Ankäufe zu tätigen. 1. Rang: 10.000,00 €; 2. Rang: 7.000,00 €; 3. Rang: 4.400,00 €; Anerkennungen, gesamt: 3.600,00 €. Die Veränderung der Preisgelder kann einstimmig vom Preisgericht vorgenommen werden.

Abgabe der Wettbewerbsbeiträge 30.10.2020

 

Weitere Infos gibt es unter frankenberg-sachsen.de.

Kontakt:
Dr. Mykola Borovyk,
wiss. Projektmitarbeiter
Markt 15
09669 Frankenberg/Sa.
Tel.: + 49 37206 64 - 1116
m.borovyk(at)frankenberg-sachsen.de

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