Kunst am Bau - Offenes Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Kunstwettbewerb, Tübingen, Innovationscampus Cyber Valley Tübingen

Bewerbungsschluss: 16. Dezember 2020

Auf der Oberen Viehweide in Tübingen entsteht zurzeit der „Wissenschafts- und Technologiepark“, der sehr wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sein wird. Auf dem Areal sollen Labore und Forschungseinrichtungen mit den Themenfeldern Bio- und Lebenswissenschaften (Life-Science), Medizintechnik, Informationstechnologie und künstliche Intelligenz entstehen.

Es ist das Ziel der Cyber Valley Initiative die Region zu einem weltweit führenden Standort auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz zu entwickeln. Das Projekt soll die Cyber Valley-Aktivitäten der Cyber Valley-Kooperationspartner u. a. Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Tübingen unter einem Dach vereinen und ein Ökosystem für verstärkte Ausgründungsaktivitäten schaffen. Der Focus liegt auf den Forschungsgebieten Maschinelles Lernen, Computer Vision, Computational Neurosciences und der Bioinformatik.

Der Standort des geplanten Laborgebäudes befindet sich am westlichen Rand des „Wissenschafts- und Technologieparks“ in Tübingen. Es ist ein Kunstbeitrag zu entwickeln der einen Bezug zur Nutzung herstellt und sich mit der Architektur des Gebäudes auseinandersetzt.

Für Kunst am Bau werden 3 mögliche Standorte vorgegeben:

  • Standort 1: Zentrale Halle
  • Standort 2: Digital-Signage-Flächen in der Halle
  • Standort 3: Glaswände Kommunikationszonen

Für die Ausführung des Kunstwerkes einschl. Honorar stehen 180.000 € brutto zur Verfügung. Jeder/jede für den Wettbewerb ausgewählte Teilnehmer/-in, der/die eine den Wettbewerbsbedingungen entsprechende Arbeit einreicht, erhält ein Bearbeitungshonorar von 2000 € brutto.

Bewerbungsschluss: 16. Dezember 2020

Weitere Informationen gibt es unter vermoegenundbau-bw.de.

Kontakt:
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Amt Tübingen
Schnarrenbergstraße 1
72076 Tübingen
Tel.: 07071/29-7902
poststelle.amttue(at)vbv.bwl.de

Kunstwettbewerb Ulm, Universität Ulm, Science Park I, Neubau MTW

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Im Neubau des MTW werden sich Forschende mit der Traumaforschung beschäftigen.

Opfer von Verkehrsunfällen, Terroranschlägen und Gewalttaten haben häufig schwerste Mehrfach-Verletzungen. Diese körperlichen Traumata sind geprägt von vielfältigen Wechselwirkungen zwischen verletztem Gewebe, Immunsystem, Kreislauf und Psyche. Unkontrollierte Entzündungsreaktionen im ganzen Körper, die verletzungsbedingt auftreten können, führen nicht selten zu Multi-Organversagen und Tod. Des Weiteren werden psychische Traumata erforscht und behandelt. Weltweit einzigartig ist die interdisziplinäre Forschung von ca. 220 Forschenden, die sich in den scheinbar weit entfernten Disziplinen Unfallchirurgie, Innere Medizin, Biochemie, Genetik und Psychiatrie mit den unterschiedlichen Aspekten der Traumaforschung beschäftigen.

Als Teil der Forschung werden auch Tierversuche erforderlich und im Haus durchgeführt.

Der Neubau MTW wird im Science Park I auf dem Campus der Universität Ulm angesiedelt. Das Baugrundstück befindet sich an der Helmholtzstraße, südlich des Gebäudes „Zentrum für Biomedizinische Forschung“, auf einer Fläche die zurzeit als Parkplatz genutzt wird. Der 4-geschossige, kubische Baukörper mit einem Untergeschoss, hat eine Ausdehnung von ca. 54 m x 47 m. Die Haupterschließung erfolgt im Erdgeschoss über die Helmholtzstraße im Osten. In diesem Geschoss sind neben dem Eingangsfoyer eine zentrale Biobank und der experimentelle Tierhaltungsbereich untergebracht. Vom Foyer im Erdgeschoss führt eine offene, einläufige Treppe mit Luftraum in die Geschosse 1-3. Diese kleine Innenhalle mit Kommunikationszonen wird von oben belichtet. Ein weiterer Zugang zum Gebäude befindet sich im 1. Obergeschoss von Süden über den Innenhof. In den Obergeschossen sind Büroräume und Labore angeordnet, die sich um einen quadratischen offenen Innenhof gruppieren. Die Geschosse Richtung Süden stufen sich nach oben terrassenförmig zurück. Das Gebäude ist nicht öffentlich zugängig. Publikumsverkehr gibt es lediglich in den Laboren der klinischen Forschung im ersten Obergeschoss.

Der Neubau enthält hochtechnisierte, biomedizinische und infektiologische Labore der Sicherheitsstufe 2, Räume für bildgebende Verfahren sowie ein klinisches Studienzentrum in dem auch Proben entnommen und Patienten untersucht werden.

Es ist ein Kunstbeitrag zu entwickeln der einen Bezug zur Nutzung herstellt und sich mit der Architektur des Gebäudes auseinandersetzt.

Für Kunst am Bau werden vier Standorte vorgegeben:

1. Foyer, Eingangsbereich, EG
2. Treppenraum mit Luftraum, EG bis 3. OG
3. Terrassenebenen, 1. OG bis 3. OG
4. Durchgang in den Innenhof, 1. OG

Für die Ausführung des Kunstwerkes einschl. Honorar stehen 210.000 € brutto zur Verfügung. Jeder/jede für den Wettbewerb ausgewählte Teilnehmer/-in, der/die eine den Wettbewerbsbedingungen entsprechende Arbeit einreicht, erhält ein Bearbeitungshonorar von 3.000 € brutto.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Weitere Infos gibt es unter vermoegenundbau-bw.de.

Kontakt:
Land Baden-Württemberg
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Amt Ulm, Mähringer Weg 148, 89075 Ulm
Tel.: 0731/50 28800
Projektleitung: Susanne Wolpert, Tel.: 0731/50 28889
E-Mail: poststelle.amtul(at)vbv.bwl.de

Lichtkunst am Bau Wettbewerb

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

"Umbau und Sanierung Gebäude 3522 zum Konferenzzentrum des Helmholtz Zentrums München"

Vorgeschaltetes offenes, nicht anonymes Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) für den nichtoffenen, anonymen Kunst-am-Bau-Wettbewerb durchgeführt von dem Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Die Kunst am Bau für das Helmholtz Zentrum München wird im Rahmen eines nichtoffenen, einphasigen und anonymen Kunstwettbewerbs mit insgesamt 5 Künstlerinnen, Künstlern oder Künstlergruppen (plus 2 Nachrückende) ermittelt, die über ein vorgeschaltetes, offenes, nicht anonymes Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) ausgewählt werden.

Der Kunstwettbewerb folgt dem Leitfaden Kunst am Bau des Bundes und der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013), soweit diese anwendbar ist. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die detaillierte Auslobung wird nach der Sitzung der Auswahlkommission den ausgewählten Teilnehmenden freigegeben. Über die Auswahl wird ein Ergebnisprotokoll mit namentlicher Nennung der Bewerbenden erstellt und allen Bewerbenden zeitnah nach der Auswahl zugestellt.

  • Abgabefrist für die Bewerbung: 31. Januar 2021

Weitere Informationen gibt es unter helmholtz-muenchen.de.

Kontakt:
Helmholtz Zentrum München
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Geb.11 Raum 002b
Ingolstädter Landstrasse 1
85764 Neuherberg
Tel.: +49 89 3187 2264
linda.pfister(at)helmholtz-muenchen.de

Mainz / Neubau RGZM

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Offener zweiphasiger Wettbewerb
Ausgelobte Summe: 230.500,00€ (brutto) inkl. Material und Honorar

Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschaft- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, lobt einen europaweit offenen zweiphasigen Kunst-und-Bau-Wettbewerb für den Neubau Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM) Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie in Mainz aus.

Die Teilnahme steht allen professionellen Künstlerinnen und Künstlern, mit Wohnort oder Wirkungsstätte im Auslobungsbereich ausgewiesen offen. Künstlergruppen und Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und gelten als eine teilnehmende Person. Die Teilnahmeberechtigung muss auf das federführende Mitglied zutreffen, bei Künstlergruppen auf jedes Mitglied.

Anlass und Ziel des Kunst-und-Bau- Wettbewerbs

In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz entsteht mit dem neuen Hauptsitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), einer der größten archäologischen Forschungseinrichtungen Europas, in unmittelbarer Nachbarschaft des römischen Theaters und des Museums für Antike Schifffahrt ein neues Archäologisches Zentrum. Mit dem Neubau des RGZM entsteht in Mainz nicht nur ein wissenschaftliches, sondern zugleich ein neues kulturelles Zentrum an einem städtebaulich neu geordneten Stadteingang. Ziel der Kunst am Bau Wettbewerbs ist es, ein identitätsstiftendes Signet für das RGZM zu schaffen, das auf den stadträumlich prägnanten Standort eingeht und einen klaren inhaltlichen Bezug zur Arbeit des RGZM aufzeigt.

Aufgabe des Kunst-und-Bau- Wettbewerbs

Erwünscht ist eine künstlerische Aussage, die sich aus den Forschungs- und Vermittlungsinhalten des Leibniz-Forschungsinstiuts und -museums ableitet bzw. sich mit diesen inhaltlich verbinden lässt und zugleich in einer kalkulierten Interpretations¬offenheit zu Diskursen anregt. Die Arbeit soll zu Reflexionen einladen, sowohl auf die architektur- und stadträumlich geprägte Exponiertheit eines besonderen Ortes bezogen, wie auch zu der Programmatik des RGZM. Die Spannung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen vergangener, heutiger und zukünftiger Welt, die Abbildung und Ableitung individueller wie gesellschaftlicher Existenzformen in archäologisch unterlegten Raum-Zeit-Strukturen entfaltet assoziative Felder und sequentielle Narrative, die sich zu künstlerische Formationen verdichten lassen.

Der Abgabetermin für die Konzeptidee – Phase 1 – ist der 31.01.2021.

Weitere Informationen gibt es unter kunstundbau.rlp.de.

Kontakt:
LBB-Niederlassung Mainz
Fritz-Kohl-Straße 9
55122 Mainz
Kirstin Volmer
KunstAZM.Mainz(at)LBBnet.de

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