Wettbewerb für ein Mahnmal/Denkmal/Erinnerungsort in Orla

Bewerbungsschluss: 01. September 2019

Die Stadt Neustadt an der Orla lobt einen beschränkten Künstlerwettbewerb für die Schaffung und Installation eines Mahnmals/Denkmals/Erinnerungsortes zum Thema "Das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 - Gedenken nach 75 Jahren" aus. Das Bewerbungsverfahren ist offen und nicht anonym.

Es soll eine bevorzugt dreidimensionale Arbeit geschaffen werden, die den Ort mit seinem Raumgefüge in Beziehung setzt. Dabei kann das Werk frei in Größe und Form gestaltet sein, solange es sich homogen in den Aufstellungsort einfügt. Die Verwendung der Wandoberfläche ist ebenso möglich wie die freie Installation im Raum. Es werden skulpturale und/oder multimediale Ansätze gefordert, wobei es bei der Materialität keine Einschränkungen gibt. Eine Formen- und Materialmischung ist ebenso möglich wie die Einbeziehung von multimedialen Elementen.

Wichtigster Grundsatz bei der Gesamtanlage muss die dauernde Haltbarkeit sein. Hierbei muss die Witterungsbeständigkeit gewährleistet sein sowie die Gestaltung so erfolgen, dass ein größtmöglicher Schutz vor Vandalismus besteht. Das Werk ist montagefertig mit allen Hilfsbauten zu übergeben. Hilfestellungen bei Aufbau/Montage können durch die Stadt gewährt werden.

Es handelt sich um ein bundesweites Bewerbungsverfahren. Die Professionalität als Künstlerin/Künstler ist anhand einer Mitgliedschaft in einer Künstlersozialkasse oder Vergleichbarem (z.B. Ausstellungstätigkeiten, Galerieverband, Mitgliedschaft in einem Künstlerverband, abgeschlossenes Kunststudium o. ä.) nachzuweisen.

Die Auswahlkommission wählt eine Arbeit aus, die zur Umsetzung kommen soll. Hierfür erhält der/die ausgewählte Künstler/Künstlerin ein Honorar in Höhe von 15.000,00€ (brutto). In diesem Honorar sind alle Kosten, wie Herstellungskosten, Materialkosten, Transport- und Montagekosten sowie sonstige Auslagen eingeschlossen. Das Honorar wird nach dem Termin der öffentlichen Präsentation fällig. Eine Pflicht zur Realisierung des Projektes besteht seitens der Stadt Neustadt an der Orla bis zum Vertragsabschluss nicht.

Abgabe der Bewerbungsunterlagen bis spätestens 01. September 2019 (es zählt der Eingangsstempel der Stadtverwaltung)
Die Bewerbungen sind ausschließlich auf dem Postweg zu richten an: Stadt Neustadt an der Orla, Kulturamt, Markt 1, 07806 Neustadt an der Orla, Stichwort: Bewerbung „Erinnerungsort“

Die komplette Ausschreibung gibt es hier.

Kontakt:
Stadt Neustadt an der Orla
Kulturamtsleiter Ronny Schwalbe
Markt 1
07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481/85122
r.schwalbe(at)neustadtanderorla.de

KÜNSTLERWETTBEWERB "DENKMAL SYNAGOGENVORPLATZ"

Bewerbungsschluss: 06. September 2019

Die Landeshauptstadt Saarbrücken und das Saarland möchten in Form eines permanenten Denkmals an die Deportation und Ermordung der saarländischen Jüdinnen und Juden erinnern. Zum Gedenken auch an die Namen der Opfer soll auf dem Vorplatz der Synagoge in Saarbrücken ein Gedenkort entstehen. Dazu gibt es einen offenen, anonymen Künstler/-innenwettbewerb. Ausgelobt wird dieser durch die Landeshauptstadt Saarbrücken.

Den inhaltlichen Rahmen bildet eine aktualisierte Deportationsliste, die heute circa zweitausend Namen umfasst. Teil der Aufgabe ist es, neben dem Namen gegebenenfalls auch Geburtsnamen, Geburts- und Todesdatum und die Deportationsorte, die als Synonym für den Holocaust stehen, zu benennen.

Auf dem Synagogenvorplatz steht eine klar definierte Fläche für die Gestaltung zur Verfügung. Eine Einbeziehung der Steinbekleidung der Fassade der Synagoge ist nach denkmalrechtlicher Einschätzung möglich. Vis à vis bildet eine Reihe von Betonbänken die massive Abgrenzung zum Beethovenplatz. Eine Überformung ist hier zulässig.

Zur Realisierung des Entwurfes steht insgesamt ein Budget von 345.000 Euro zur Verfügung. Als Preise für den Wettbewerb werden ausgeschüttet: 1. Preis 15.000 Euro; 2. Preis 10.000 Euro; 3. Preis 5.000 Euro; Ankäufe 5.000 Euro. Das Preisgeld für den Siegerentwurf wird im Falle der Realisierung des Entwurfs auf das Künstlerhonorar angerechnet.

Projektentwürfe bitte bis zum 6. September per Post einreichen.

Die komplette Ausschreibung gibt es unter saarbruecken.de.

Kontakt:
Julia Pierzina
jp(at)k8.design 
K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH
Ufergasse 2
66111 Saarbrücken

i Light Singapore Student Award

Application Deadline: September 6, 2019

An international open call for students from local and foreign tertiary institutions, the i Light Student Award enables creative youths to realize their potential through light art installations. On top of the opportunity to present their light art installations at Marina Bay, the top 3 student entries will also be presented cash prizes of up to S$1500 (First Place – S$1,500, Second Place – S$1,000 ,Third Place – S$500)

Submit proposals that Re:Imagine the potential of everyday objects that have been defined as waste, and let them Re:Live and Re:Light through your artistic expressions today!

Produced under the guidance of i Light Singapore’s Artwork Management Team, the chosen artworks will each be given a budget of up to S$7,000 for production.

All student entries are to be sent via e-mail by 6 Sep 2019, 2359hr GMT+8.
Festival Date: 6 – 29 March 2020

Further information can be found on ura.gov.sg.

Contact:
Ms. Colette Li
colette.li@sg.pico.com
Ms. Tricia Tang
tricia.tang@sg.pico.com

Künstlerischen Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals

Bewerbungsschluss: 26. September 2019

Das Ernst-Thälmann-Denkmal an der Greifswalder Straße im Prenzlauer Berg wurde 1986 im Auftrag der DDR-Regierung errichtet. Es ist das zentrale Monument, das das Wohngebiet Ernst-Thälmann-Park dominiert und strukturiert. Seit 2014 steht das gesamt Ensemble unter Denkmalschutz. In einem vom Bezirk Pankow ausgelobten Wettbewerb werden Künstler*innen eingeladen, Vorschläge zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals zu entwickeln.

Thema des Wettbewerbs ist die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Ernst-Thälmann-Denkmals. Gewünscht sind innovative künstlerische Konzepte, die zu einer Belebung des Ortes beitragen und das Denkmal und den Platzraum innerhalb des städtischen Kontextes für die unterschiedlichen Nutzer*innen erlebbar machen.

Das Verfahren wird als deutschlandweit offener, zweiphasiger Kunstwettbewerb für professionelle Künstlerinnen, Künstler und Künstlergruppen ausgelobt und folgt nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013), soweit für Kunstwettbewerbe anwendbar.

In der ersten Phase sind die Teilnehmer*innen aufgefordert, grundsätzliche künstlerische Lösungsansätze in Form einer Ideenskizze im Zusammenhang mit konzeptionellen Überlegungen einzureichen. In der zweiten Phase werden bis zu zehn der Entwurfsverfasser*innen aufgefordert, die Ideen und Konzeptentwürfe als Realisierungsentwürfe auszuformulieren.

Zugelassen zum Kunstwettbewerb sind ausschließlich professionelle Künstler*innen bzw. Künstlergruppen mit Wohn- bzw. Arbeitssitz in Deutschland. Bei Künstlergruppen muss mindestens die Hälfte der Gruppenmitglieder teilnahmeberechtigt sein und einen Nachweis zur Professionalität führen.

Für die Realisierung der künstlerischen Kommentierung stehen insgesamt 180.000,00 € inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zur Verfügung. Darin enthalten sind alle Kosten für Honorare, Regie-, Material- und Herstellungskosten einschließlich sämtlicher Nebenkosten.

Die Teilnehmenden der ersten Wettbewerbsphase erhalten keine Aufwandsentschädigung. Für die ausgewählten Teilnehmer*innen der zweiten Phase ist eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2.500,00 € brutto vorgesehen.

Es ist eine Preissumme von insgesamt 6.000,00 € brutto vorgesehen. Die Summe teilt sich wie folgt auf: 1. Preis 3.000,00 €; 2. Preis 2.000,00 €; 1 Anerkennung à 1.000,00 €

1. Phase: Abgabe der Wettbewerbsarbeiten bis 26.09.2019

Die komplette Ausschreibung gibt es unter kunst-im-oeffentlichen-raum-pankow.de.

Kontakt:
Annette Tietz
Galerie Pankow
Breite Straße 8
13187 Berlin
Tel.: 030 47 53 79 25
galerie-pankow(at)gmx.de

WMA Commission

Application Deadline: September 30, 2019

All photographers and artists worldwide are invited to submit proposals to create new research-based photography work in Hong Kong that address the annual theme. The WMA Commission recipient, who will be granted HK$250,000 to progress towards a production of the chosen proposal in Hong Kong, and a public event featuring the completed work. The award grant covers artist fees and production of work. The project period of the WMA Commission is from March 2020 to March 2021.

Application Deadline is 30 September 2019 (23:59 Hong Kong time; GMT + 8:00).

Further information can be found on wma.hk.

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