Kunst am Bau Wettbewerb Hochschule Mainz 2. Bauabschnitt

Bewerbungsschluss: 20. November 2020

 

Vorgeschaltetes offenes Bewerberverfahren für den nichtoffenen Kunst am Bau Wettbewerb für die künstlerische Ausgestaltung des Neubaus Hochschule Mainz 2. Bauabschnitt in Mainz.

Ausgelobte Summe: 241.000,00 € (brutto) inkl. Material und Honorar

Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschaft- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, lobt einen nichtoffenen Kunst am Bau-Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren für den Neubau Hochschule Mainz 2. Bauabschnitt in Mainz aus.

Hauptziel der ausgelobten künstlerischen Intervention ist die Erhöhung der Wahrnehmbarkeit der Hochschule Mainz. Der Auslober wünscht sich eine Arbeit, die das Selbstverständnis der Hochschule adäquat ausdrückt und zur Identitätsbildung und zum Zusammenwachsen der verschiedenen Fachbereiche beiträgt. Der Ausdruck kann sich durch signetartige Zeichen oder sogar Worte formen, oder durch eine atmosphärische Umgestaltung der zur Verfügung stehenden Flächen oder sogar durch eine raumbildende Überformung.

Der nichtoffene Wettbewerb wird mit maximal 10 Teilnehmenden durchgeführt. Das Verfahren ist anonym. Die ausgewählten Teilnehmenden erhalten ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 1.000,00 € (brutto) vorbehaltlich der Einreichung einer prüfbaren Wettbewerbsarbeit. Von einer unabhängigen Preisgerichtkommission wird anhand der eingereichten Wettbewerbsarbeit eine Preisträgerin oder ein Preisträger ausgewählt. Das Preisgericht ist nicht identisch mit dem Auswahlgremium. Die Jury setzt sich zusammen aus voraussichtlich 5 Jurymitgliedern der Fachseite und 3 Jurymitgliedern der Sachseite.

Für das vorgeschaltete offene bundesweite Bewerbungsverfahren können Künstlerinnen und Künstler mit Wohnort oder Wirkungsstätte im Auslobungsbereich unter Angabe ihrer bisherigen Werke oder Projektstudien ihre Bewerbung bis zum 20.11.2020 zur Teilnahme einreichen.

Weitere Informationen gibt es unter kunstundbau.rlp.de.

Kontakt:
LBB-Niederlassung Mainz
Fritz-Kohl-Straße 9
55122 Mainz
Koordination Kontakt: Florian Knopp
Tel.: 06131-966-183
KunstHochschule.Mainz(at)LBBnet.de

Kunst am Bau - Offenes Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Kunstwettbewerb, Tübingen, Innovationscampus Cyber Valley Tübingen

Bewerbungsschluss: 16. Dezember 2020

Auf der Oberen Viehweide in Tübingen entsteht zurzeit der „Wissenschafts- und Technologiepark“, der sehr wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sein wird. Auf dem Areal sollen Labore und Forschungseinrichtungen mit den Themenfeldern Bio- und Lebenswissenschaften (Life-Science), Medizintechnik, Informationstechnologie und künstliche Intelligenz entstehen.

Es ist das Ziel der Cyber Valley Initiative die Region zu einem weltweit führenden Standort auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz zu entwickeln. Das Projekt soll die Cyber Valley-Aktivitäten der Cyber Valley-Kooperationspartner u. a. Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Tübingen unter einem Dach vereinen und ein Ökosystem für verstärkte Ausgründungsaktivitäten schaffen. Der Focus liegt auf den Forschungsgebieten Maschinelles Lernen, Computer Vision, Computational Neurosciences und der Bioinformatik.

Der Standort des geplanten Laborgebäudes befindet sich am westlichen Rand des „Wissenschafts- und Technologieparks“ in Tübingen. Es ist ein Kunstbeitrag zu entwickeln der einen Bezug zur Nutzung herstellt und sich mit der Architektur des Gebäudes auseinandersetzt.

Für Kunst am Bau werden 3 mögliche Standorte vorgegeben:

  • Standort 1: Zentrale Halle
  • Standort 2: Digital-Signage-Flächen in der Halle
  • Standort 3: Glaswände Kommunikationszonen

Für die Ausführung des Kunstwerkes einschl. Honorar stehen 180.000 € brutto zur Verfügung. Jeder/jede für den Wettbewerb ausgewählte Teilnehmer/-in, der/die eine den Wettbewerbsbedingungen entsprechende Arbeit einreicht, erhält ein Bearbeitungshonorar von 2000 € brutto.

Bewerbungsschluss: 16. Dezember 2020.

Weitere Informationen gibt es unter vermoegenundbau-bw.de.

Kontakt:
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Amt Tübingen
Schnarrenbergstraße 1
72076 Tübingen
Tel.: 07071/29-7902
poststelle.amttue@vbv.bwl.de

Fotowettbewerb Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland

Bewerbungsschluss: 20. Dezember 2020

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Initiative kulturelle Integration loben einen Fotowettbewerb mit dem Titel „Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland“ aus.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Lebendigkeit und Vielfalt jüdischen Lebens in unserer Mitte zu zeigen und den Zusammenhalt zu stärken. Damit wollen die Initiatoren auf den antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 reagieren und mit dem Wettbewerb die Vielfalt, den Reichtum, aber auch die Normalität jüdischen Lebens als unverbrüchlichen, integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft herausstellen. Alle in Deutschland lebenden Menschen sind eingeladen, sich fotografisch mit dem Leben, den Lebensgewohnheiten und dem Alltag der jüdischen Bürgerinnen und Bürger als festem Teil unserer Gesellschaft zu befassen.

Preise:

  • 1. Preis: 5000€
  • 2. Preis: 3000€
  • 3. Preis: 1000€
  • 4.-10. Preis: je 500€

Einsendeschluss ist der 20. Dezember 2020.

Weitere Infos gibt es unter kulturelle-integration.de.

Kontakt:
Initiative kulturelle Integration
c/o Deutscher Kulturrat e.V.
Taubenstr. 1
10117 Berlin
Tel.: 030/226 05 28 0
integration(at)kulturrat.de

Kunstwettbewerb Ulm, Universität Ulm, Science Park I, Neubau MTW

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Im Neubau des MTW werden sich Forschende mit der Traumaforschung beschäftigen.

Opfer von Verkehrsunfällen, Terroranschlägen und Gewalttaten haben häufig schwerste Mehrfach-Verletzungen. Diese körperlichen Traumata sind geprägt von vielfältigen Wechselwirkungen zwischen verletztem Gewebe, Immunsystem, Kreislauf und Psyche. Unkontrollierte Entzündungsreaktionen im ganzen Körper, die verletzungsbedingt auftreten können, führen nicht selten zu Multi-Organversagen und Tod. Des Weiteren werden psychische Traumata erforscht und behandelt. Weltweit einzigartig ist die interdisziplinäre Forschung von ca. 220 Forschenden, die sich in den scheinbar weit entfernten Disziplinen Unfallchirurgie, Innere Medizin, Biochemie, Genetik und Psychiatrie mit den unterschiedlichen Aspekten der Traumaforschung beschäftigen.

Als Teil der Forschung werden auch Tierversuche erforderlich und im Haus durchgeführt.

Der Neubau MTW wird im Science Park I auf dem Campus der Universität Ulm angesiedelt. Das Baugrundstück befindet sich an der Helmholtzstraße, südlich des Gebäudes „Zentrum für Biomedizinische Forschung“, auf einer Fläche die zurzeit als Parkplatz genutzt wird. Der 4-geschossige, kubische Baukörper mit einem Untergeschoss, hat eine Ausdehnung von ca. 54 m x 47 m. Die Haupterschließung erfolgt im Erdgeschoss über die Helmholtzstraße im Osten. In diesem Geschoss sind neben dem Eingangsfoyer eine zentrale Biobank und der experimentelle Tierhaltungsbereich untergebracht. Vom Foyer im Erdgeschoss führt eine offene, einläufige Treppe mit Luftraum in die Geschosse 1-3. Diese kleine Innenhalle mit Kommunikationszonen wird von oben belichtet. Ein weiterer Zugang zum Gebäude befindet sich im 1. Obergeschoss von Süden über den Innenhof. In den Obergeschossen sind Büroräume und Labore angeordnet, die sich um einen quadratischen offenen Innenhof gruppieren. Die Geschosse Richtung Süden stufen sich nach oben terrassenförmig zurück. Das Gebäude ist nicht öffentlich zugängig. Publikumsverkehr gibt es lediglich in den Laboren der klinischen Forschung im ersten Obergeschoss.

Der Neubau enthält hochtechnisierte, biomedizinische und infektiologische Labore der Sicherheitsstufe 2, Räume für bildgebende Verfahren sowie ein klinisches Studienzentrum in dem auch Proben entnommen und Patienten untersucht werden.

Es ist ein Kunstbeitrag zu entwickeln der einen Bezug zur Nutzung herstellt und sich mit der Architektur des Gebäudes auseinandersetzt.

Für Kunst am Bau werden vier Standorte vorgegeben:

1. Foyer, Eingangsbereich, EG
2. Treppenraum mit Luftraum, EG bis 3. OG
3. Terrassenebenen, 1. OG bis 3. OG
4. Durchgang in den Innenhof, 1. OG

Für die Ausführung des Kunstwerkes einschl. Honorar stehen 210.000 € brutto zur Verfügung. Jeder/jede für den Wettbewerb ausgewählte Teilnehmer/-in, der/die eine den Wettbewerbsbedingungen entsprechende Arbeit einreicht, erhält ein Bearbeitungshonorar von 3.000 € brutto.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Weitere Infos gibt es unter vermoegenundbau-bw.de.

Kontakt:
Land Baden-Württemberg
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Amt Ulm, Mähringer Weg 148, 89075 Ulm
Tel.: 0731/50 28800
Projektleitung: Susanne Wolpert, Tel.: 0731/50 28889
E-Mail: poststelle.amtul@vbv.bwl.de

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