»Maternal Fantasies – collective art production as a tool of radical self-care«

Wir leben in krisenhaften Zeiten, in denen die Vorstellung eines nicht-kompromittierten Selbst isolationistisch, privilegiert und gefährlich ist. Wir gehen davon aus, dass Mutterschaft keine private Angelegenheit ist und dass das Selbst kein generisches, philosophisches Individuum ist, sondern im Gegenteil eines, das in komplexe Beziehungen verwickelt ist. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren Magdalena Kallenberger und Mikala Hyldig Dal künstlerische Methoden und Strategien, die das Kollektiv in den letzten Jahren entwickelt hat, sowie Auszüge aus dem experimentellen Essayfilm »Suspended Time«. Die Arbeit ist ein kollektives Filmexperiment zu den Themen Mutterschaft, Repräsentation, Pflege-/Sorgearbeit und Kunstproduktion, bei dem individuelle Erfahrungen, künstlerische Prozesse und historische feministische Narrationen zu einem poetischen Dialog zwischen den Generationen verschmelzen. Die Anfang Juli 2021 beim Verlag onomatopee erscheinende Publikation »Re-Assembling Motherhood(s): On Radical Care and Collective Art as Feminist Practices« wird ebenfalls vorgestellt.

Maternal Fantasies ist eine interdisziplinäre Gruppe internationaler Künstlerinnen und Kulturproduzentinnen aus Berlin. Sie prägen den Diskurs über Mutterschaft durch kollektive künstlerische Prozesse und machen zeitgenössische feministische Positionen sichtbar, die sich mit Mutterschaft(en) in der Kunst beschäftigen. Maternal Fantasies sind Aino El Solh, Mikala Hyldig Dal, Lena Chen Hanne Klaas, Magdalena Kallenberger, Maicyra Leao and Isabell Spengler.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung über unser Anmeldeformular bis 25.06.2021. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltungsort:
Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2
70173 Stuttgart

Ort: Diskurs

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