Workshop

»Money, money! Warum wir Künstler*innenhonorare brauchen«

Freitag, 22. April 2022, 10.00–14.00 Uhr
Workshop mit Lisa Bergmann und Simon Pfeffel
Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart

Künstler*innen sind Selbstständige – sie stellen Rechnungen, die bezahlt werden müssen. Dies gilt nicht nur für Kunstverkäufe, sondern schließt Leistungen, die im Rahmen von Ausstellungen erbracht werden, mit ein. Werden diese Kosten nicht wahrgenommen und anerkannt, wie es im künstlerischen Bereich noch zu oft der Fall ist, führt dies zu einer enormen Schieflage im gesamten Berufsfeld. Auch im Hinblick auf (Projekt-)Förderungen, beispielweise für künstlerische Neuproduktionen, sollten Künstler*innen auf eine angemessene Honorierung ihrer Arbeit achten. Gerade in der aktuellen Krise, die ein Schlaglicht auf die prekäre Situation der Kunstschaffenden geworfen hat, gilt es, für die eigenen Interessen einzustehen.

In dem Workshop werden verschiedene Ansätze und Modelle vorgestellt, auf die sich Kunstproduzent*innen bei Honorarverhandlungen beziehen können.

Lisa Bergmann studierte an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Neben ihrer künstlerischen Arbeit kuratiert sie Ausstellungen und Veranstaltungen im Off-Bereich und setzt sich für gerechtere Arbeitsbedingungen im Kunstfeld ein.
Simon Pfeffel ist Performance-Künstler und lebt und arbeitet zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Er studierte Freie Kunst an den Staatlichen Akademien der Bildenden Künste Karlsruhe und Stuttgart bei Silvia Bächli, John Bock, Christian Jankowski und bei Leni Hoffmann.
Beide sind im Bündnis für eine gerechte Kunst- und Kulturarbeit Baden-Württemberg aktiv. www.dasbuendnis.net

Wir bitten um verbindliche Anmeldung über www.kubuzz.de.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltungsort:
Kunststiftung Baden-Württemberg
Gerokstr. 37
70184 Stuttgart

Eine Veranstaltung des Kunstbüros in Kooperation mit KUBUZZ – Kultur, Business, Zukunft, gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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