frame[less] Open Call

Bewerbungsschluss: 25. April 2021

frame[less] ist ein digitales Magazin für Kunst in Theorie und Praxis. frame[less] ist ein unabhängiges und nicht kommerzielles Online-Magazin, das Studierenden, Wissenschaftler*innen sowie Künstler*innen eine Plattform bietet, wissenschaftliche Beiträge, Essays, Kritiken, Kommentare, künstlerische Arbeiten und weitere Formen zu veröffentlichen.

Du studierst Kunst- oder Kulturgeschichte, Geisteswissenschaften oder eine verwandte Disziplin? Du bist Student*in eines künstlerischen, (raum-)gestalterischen oder ähnlichen kreativ-praktischen Studiengangs oder bereits in den Feldern tätig? Du hast dich schon mit dem Thema Erste Male in der Kunst theoretisch oder praktisch auseinandergesetzt? Dabei ist es egal, ob es sich um ältere Arbeiten handelt oder einen Gedanken, den du ausarbeiten möchtest. Formal und inhaltlich sind dir dabei keine Rahmen gesetzt. Sende bitte zunächst dein Abstrakt oder Projektvorhaben ein, in dem du kurz beschreibst, was du gerne machen würdest.

Für das Issue #3 schreiben wir den Open Call zum Thema Heterotopien aus. Die Form wird den Beitragenden freigestellt. Wir freuen uns über vielfältige Formate, wie theoretische, kritische und wissenschaftliche Annäherungen an das Thema, genauso wie praktische, projektbezogene Beiträge. Ebenso heißen wir interdisziplinäre und hybride Formen willkommen. Es gibt keine formalen und personenbezogenen Kriterien für die Auswahl der Beiträge. Einzig die Qualität der Abstracts und Proposals entscheidet.

Bis zum 25.04.2021 hast du Zeit, dich unter redaktion(at)framelessmagazin.de zu bewerben.

Weitere Informationen sowie die Guidelines gibt es unter frame-less.net.

Kontakt:
redaktion(at)framelessmagazin.de

Urban Senses

Bewerbungsschluss: 02. Mai 2021

Welcher Geruch bleibt in der Nase hängen, wenn man das Franck-Areal am Ludwigsburger Bahnhof betritt? Wie fühlen sich die rauen Betonwände der alten Lagerhäuser an? Welche Geräusche macht eine verstummte Abfüllmaschine? Kann man das Malz für die Caro-Kaffee-Produktion in der Luft noch schmecken?

Seit 1869 wurden in Ludwigsburg Kaffee-Ersatzprodukte hergestellt. Gegründet von  der  Familie Franck, später mehrfach fusioniert, wird die Produktion Ende 2018 – mittlerweile in Besitz der Nestlé AG – eingestellt. Die imposanten Lager- und Produktionshallen aus unterschiedlichen Dekaden, der malzige Geruch nach längst verarbeiteten Zichorie, die kahlen Rohre der alten Kesselanlagen. Im Oktober 2020 hat die Stadt Ludwigsburg das nun leerstehende Franck-Areal am Bahnhof angekauft.

Das ehemalige Fabrikgelände soll durch eine programmatische Öffnung unter dem Aspekt des „Urban Sense“ als zukünftiger Ort der Urbanität zwischen Innen- und Weststadt befragt werden. Der OPEN CALL lädt Künstler*innen und freie Akteur*innen ein, einen Beitrag zur Öffnung des Ortes und dem Ausloten seines kreativen Potenzials zu leisten.

Zentrale Fragen, die der OPEN CALL verfolgt, sind: Wie lässt sich ein altes Fabrikgelände mit allen Sinnen für ein Publikum erschließen, für das sich das Gelände zum ersten Mal öffnet? Wie können künstlerische Praktiken und Werke zur Erkundung und Aneignung des Werksgeländes beitragen?

WER KANN DARAN TEILNEHMEN?
Eingeladen sind Künstler*innen und Akteur*innen aus den Bereichen Bildende Kunst, Angewandte Kunst & Design, sowie Kunstformen an den Schnittstellen von Literatur und Performance.

PRÄMIERUNG
Das Honorar beträgt 1.000 Euro brutto pro prämierten Projektvorschlag, für die Realisierung des Projektvorschlages stehen jeweils bis zu 3.000 Euro brutto zusätzlich zur Verfügung.

Vorschläge können bis zum 02. Mai 2021 in Deutscher oder Englischer Sprache an f.fleckenstein(at)ludwigsburg.de gesendet werden.

Weitere Informationen gibt es unter ludwigsburg.de.

Kontakt:
Franziska Fleckenstein
STADT LUDWIGSBURG
FACHBEREICH KUNST UND KULTUR
Kunst im öffentlichen Raum und Projektarbeit
Mathildenstr. 29
71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141 910- 2612
f.fleckenstein(at)ludwigsburg.de

kubi in residence 2021: Gemeinsam Kultur

Bewerbungsschluss: 01. Juli 2021

KUBI-S (Netzwerk Kulturelle Bildung Stuttgart) ist als Koordinierungsstelle im Kulturamt zuständig für die Belange der Kulturellen Bildung und Teilhabe in der Stadt Stuttgart. In seiner Werkstatt im Kulturareal Unterm Turm hat KUBI-S einen Ort der Möglichkeiten geschaffen, in dem kulturelle Bildungsformate erprobt und durchgeführt werden, für die andernorts kein Raum oder keine finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind. Das Förderprogramm schafft Raum für kulturelle Bildungsprojekte von Akteur*innen mit Teilnehmer*innen aus diversen kulturellen und sozialen Kontexten.

In der jährlichen Ausschreibungsrunde wird mit einer spezifischen Gruppe zusammengearbeitet, deren Teilhabe an Kultur erschwert ist. Mit den Fördergeldern in Höhe von 3.000 Euro werden Honorar und Material finanziert, die Räume werden kostenlos gestellt. 2021 stehen aufgrund der Ausrichtung für jedes Projekt maximal weitere 2.000 Euro zur Verfügung, um einen gleichberechtigten Zugang aller Teilnehmenden sicherzustellen.

Umrahmt wird das Programm von Austauschtreffen. Die Bereitschaft zur Teilnahme an diesen Treffen und einer Evaluation des Projekts wird vorausgesetzt. In dieser Förderrunde werden den geförderten Künstler*innen erstmals Mentor*innen zur Seite gestellt. Ziel ist es, in einemwechselseitigen Austausch das Konzept weiterzuentwickeln, das jeweilige Netzwerk weiterauszubauen und von gegenseitigem Wissen zu profitieren. Der Austausch mit Mentor*innen ist    Teil des Projekts und verbindlich für die Förderung. Über die Zusammensetzung der Mentoring-Tandems wird nach der Projektauswahl beraten.

Das Ziel und die Beteiligten 2021: Gemeinsam Kultur
KUBI-S regt die Entwicklung von kulturellen Bildungsprojekten an, in denen Menschen mit Behinderung gleichberechtigt teilnehmen, selbst künstlerisch agieren oder anleiten. Inklusive Gruppenangebote werden unterstützt, um über kulturelle Aktivität und künstlerische Produktion den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung anzuregen. Durch Corona konnte dem Thema 2020 nicht die Aufmerksamkeit gewidmet werden, die es verdient hat. KUBI-S hat sich deshalb entschieden, auch im Jahr 2021 Inklusion als Kernthema der Projektförderung aufzugreifen, es mit begleitenden Maßnahmen und Veranstaltungen zu vertiefen und in die Stadtgesellschaft zu tragen.

Bewerbungen sind bis 1. Juli 2021 als pdf-Dokument per E-Mail an kubi-s(at)stuttgart.de mit dem Betreff kubi in residence zu senden.

Weitere Informationen gibt es unter stuttgart.de.

Kontakt:
KUBI‐S Netzwerk Kulturelle Bildung Stuttgart
Eberhardstraße 61A
70173 Stuttgart
Tel.: 0711 21680431
kubis(at)stuttgart.de

Sponsors