»Communal Luxury« – ein Podcast mit WET film coop und anorak

Im Januar 2021 fand ein Online-Gespräch zwischen den Mitgliedern der Kollektive WET film cooperative und anorak auf Einladung des Kunstbüros statt.

»‘Communal luxury’ countered any notion of the sharing of misery with a distinctly different kind of world: one where everyone, instead, would have his or her share of the best.«1

Im folgenden Beitrag sprechen Johanna Markert, Lukas Ludwig und Florian Model mit Sophie Bates, Anna Maria Łuczak und Nick Thomas über die unterschiedlichen Facetten ihrer kollektiven und individuellen künstlerischen Praxen – darüber, wie diese spielerisch verflochten sind, über die Infragestellung und Neukonfigurierung der Rollen am klassischen Filmset sowie über die Notwendigkeit selbstorganisierter Plattformen in der aktuellen Kulturlandschaft:


Im Rahmen von »
Affairs –three days of practice and research«, initiiert von anorak und realisiert in Kooperation mit dem Württembergischen Kunstverein, dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg und HuM-Base Stuttgart, wird in diesem Sommer zudem ein Künstler*innengespräch mit Screening sowie ein dreitägiger Film- und Videoworkshop mit dem Rotterdamer Kollektiv stattfinden.


1 Kristin Ross, Communal Luxury, Verso, 2015, S. 64. Mit ihrem Denken zur revolutionären Praxis der 72-tägigen Pariser Kommune von 1871 wurde Kristin Ross’ Forschung zu einer gemeinsamen Referenz für WET film cooperative (Rotterdam) und das Kollektiv anorak (Stuttgart/Berlin) in ihrem Dialog über kollaborative Film- und Ausstellungsproduktion.

 

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