Projektstipendium »KunstKommunikation«

Bewerbungsschluss: 26. Januar 2022

Im Rahmen der "Regionale 2004 links und rechts der Ems" hat der Kreis Steinfurt das denkmalgeschützte Zisterzienserinnenkloster Gravenhorst (bei Hörstel im nördlichen Münsterland) mit Unterstützung des Landes NRW zum Kunsthaus umgebaut. Seit Mai 2004 ist das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Trägerschaft des Kreises und mit finanzieller Unterstützung der Stadt Hörstel im Betrieb.

Seit nunmehr 15 Jahren ist das DA (Denk-Mal-Atelier) eine Produktions- und Kommunikationsstätte für Gegenwartskunst, Kunstdiskurs und Kunstvermittlung. Mit offenen Kunstprojekten, Ausstellungen, Ideenwerkstätten, Workshops sowie Kultur und Bildungsveranstaltungen soll das Kunsthaus nicht nur professionelle Künstler*innen, sondern auch ein breites Publikum ansprechen.

Um das Kunsthaus dauerhaft zu beleben und um neue innovative Kunstprojekte und Künstler*innen zu fördern, wird seit 2005 das Projektstipendium "KunstKommunikation" ausgeschrieben.

Wer kann sich bewerben? – Voraussetzungen:
Für das Projektstipendium "KunstKommunikation" können sich Künstler*innen und Kunstvermittler*innen mit einer abgeschlossenen Akademie-/Hochschulausbildung oder vergleichbaren Qualifikationen bewerben. Es gibt keine Altersbegrenzung. Denkbar sind auch Bewerbungen von Paaren oder Gruppen, die gemeinsame Projekte konzipieren und durchführen wollen. Es besteht keine Residenzpflicht, sondern eine mit der Leiterin abgestimmte projektbezogene Aufenthaltsdauer.

Was wird gefördert? – Beschreibung:
Gefördert werden Kunstprojekte mit kommunikativem, partizipatorischem und/oder interaktivem Charakter, die in der gesamten Region – in und um das DA, Kunsthaus und/oder im Kreis Steinfurt (24 Städte und Gemeinden) – stattfinden sollten.

Was bekommt man dafür? – Leistungen:

  • Jede der für die Ideenwerkstatt ausgewählten Projektideen wird, nachdem das ausgearbeitete Projektexposé eingereicht wurde, mit einer Aufwandsentschädigung für den Entwurf von 500,00 € dotiert (sollte ein/e Bewerber/in mehrere Ideen einreichen, so wird dennoch die Aufwandsentschädigung nur einmalig vergeben). Das Urheberrecht der künstlerischen Projektidee und das Recht zur Projektdurchführung bleibt bei der/dem Künstler/in.
  • Die Übernachtung während der Ideenwerkstatt im Juni/Juli 2021 erfolgt im DA, Kunsthaus in nach Geschlechtern getrennten Mehrbettzimmern bzw. entsprechend der geltenden Corona-Regeln in externen Unterkünften. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung vor Ort trägt das DA, Kunsthaus.
  • Jedem der zur Realisierung ausgewählten Projekte wird ein Stipendiumsbetrag von 6.000 – 8.000 € gewährt. Darin enthalten ist die künstlerische Leistung (Honorar) sowie Material-, Organisations-, Fahrt- und Transportkosten (inkl. aller Steuern) in einem vorher abgesprochenen Rahmen.

Bewerbungsschluss: 26. Januar 2022

Weitere Informationen gibt es unter da-kunsthaus.de.

Kontakt:
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Klosterstr. 10, 48477 Hörstel
Tel.: 02551-694216
da-kunsthaus(at)kreis-steinfurt.de

Förderprogramm »Weiterkommen!«

Bewerbungsschluss: 30. Januar 2021

Mit seinem ersten Förderprogramm stellt sich das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) als neuer Partner vor, der Kultureinrichtungen, Künstler*innen und Vermittler*innen berät, begleitet und fördert: »Weiterkommen!«

»Weiterkommen!« richtet sich an Kunst- und Kultureinrichtungen und weitere Akteur*innen der Kunst- und Kulturszene in Baden-Württemberg. Das Programm soll sie dabei unterstützen, an einem Vermittlungskonzept und/oder künstlerischen Vorhaben (weiter) zu arbeiten. Ziel ist es, die Akteur*innen zu stärken, zu vernetzen und dabei neue Prozesse für Vermittlung und mehr Kulturelle Teilhabe anzustoßen.

Sie können für Ihr Vorhaben Mittel von bis zu 25.000€ beantragen für:

  • Phase 1: die Entwicklung eines Konzepts oder eines Prototypen mit einer Förderung von 5.000€ bis max. 7.000€
  • Phase 2: dessen Erprobung mit einer Förderung von 18.000€ bis max. 20.000€

Der Antrag muss spätestens bis zum 30. Januar 2022 (bis Mitternacht) online eingereicht und vollständig sein.

Weitere Informationen gibt es unter kompetenz-bw.de.

Kontakt:
Zentrum für Kulturelle Teilhabe
Baden-Württemberg
Hasenbergsteige 3
70178 Stuttgart
kompetenzzentrum(at)landesmuseum-stuttgart.de

Ausstellungsförderung des ifa

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2022

Das Programm Ausstellungsförderung unterstützt internationale Ausstellungsprojekte in öffentlichen Museen, Kulturinstitutionen und Galerien im Ausland. Das Programm ist offen für zeitgenössische bildende Künstlerinnen und Künstler, die aus Deutschland sind oder seit mindestens fünf Jahren in Deutschland leben. Gefördert werden Einzel- und Gruppenausstellungen, die Beteiligung an einem internationalen Ausstellungsprojekt oder einer Biennale im Ausland.

An wen richtet sich das Programm?

  • Es können Anträge gestellt werden für Projekte von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, oder Personen, die seit mindestens 5 Jahren in Deutschland leben. Dazu benötigen wir entsprechende Nachweise, z. B. Meldebescheinigung.
  • Gefördert werden Einzel- und Gruppenausstellungen, Beteiligungen an international besetzten Ausstellungsprojekten und internationalen Biennalen, wenn diese in öffentlichen Museen und nichtkommerziellen Galerien, Kunstvereinen etc. stattfinden.
  • Bei Anträgen zu Biennalen oder Gruppenausstellungen mit Beteiligung mehrerer Künstlerinnen und Künstler akzeptieren wir nur einen Gesamtantrag für alle deutschen oder aus Deutschland teilnehmenden Personen. Falls das nicht möglich ist, bitten wir um Rücksprache.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2022 für Projekte ab Juni 2022.

Weitere Informationen gibt es unter ifa.de.

Kontakt:
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Ausstellungsförderung
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
foerderung(at)ifa.de

Künstlerkontakte des ifa

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2022

Mit dem Programm Künstlerkontakte stärkt das ifa die internationale Zusammenarbeit von Kunst- und Kulturschaffenden aus Deutschland und aus Transformations- oder Entwicklungsländern. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung für Projekte zeitgenössischer bildender Kunst, Architektur, Fotografie, Medienkunst oder zeitgenössischen Designs. Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten so die Chance, sich international zu vernetzen und den interkulturellen Diskurs zwischen Deutschland und dem Globalen Süden voranzutreiben.

An wen richtet sich das Programm?

  • Kunst- und Kulturschaffende aus Transformations- oder Entwicklungsländern, die ein Projekt in Deutschland durchführen wollen,
  • deutsche oder seit mindestens fünf Jahren in Deutschland lebende Kunst- und Kulturschaffende, die ein Projekt in einem Transformations- und Entwicklungsland planen.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2022 für Projekte ab Juni 2022.

Weitere Informationen gibt es unter ifa.de.

Kontakt:
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Künstlerkontakte
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
kuenstlerkontakte(at)ifa.de

Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2022

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Bitte beachten Sie, dass in der Allgemeinen Projektförderung die Antragssumme mindestens 50.000€ beträgt und dass mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln bei Antragsstellung gesichert sein müssen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

Der Einsendeschluss für die 41. Jurysitzung ist der 31. Januar 2022.

Weitere Infos gibt es unter kulturstiftung-des-bundes.de.

Kontakt:
Anja Bauer / Marie Cathleen Haff
Tel.: 0345/2997-123
anja.bauer(at)kulturstiftung-bund.de

Open Call Schlemmer Festival

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2022

Im Jubiläumsjahr 100 Jahre Triadisches Ballett befragt ein Festival, das erstmals vom Produktionszentrum Tanz + Performance Stuttgart und der Staatsgalerie Stuttgart gemeinsam initiiert wird, Oskar Schlemmers Hauptwerk aus der Perspektive der Gegenwart heraus. Dabei interessiert uns insbesondere die Frage, was dieses ikonische Werk – bis heute – über den Menschen oder, enger gefasst, den menschlichen Körper vermittelt. Der »Körper der Gegenwart«, als natürlicher Körper, als unversehrter Körper, steht – indem wir ihn immer weniger als gegeben hinnehmen – zur Disposition. So wie er auch für Oskar Schlemmer zur Disposition stand, der den Menschen als »Maschinen-Menschen« wahrgenommen und unter anderem aus diesem Befund seine Ästhetik entwickelt hat.

Gefragt sind Positionen, die den »Körper der Gegenwart« im Sinne einer kritischen Bestandsaufnahme beschreiben oder Positionen, die – wie Schlemmer – die kritische Bestandsaufnahme im Sinne einer ästhetischen Utopie hinter sich lassen und ein eigenes Bild des »Körper der Zukunft« entwickeln. Willkommen sind Projekte aus dem Bereich Tanz, Performance, Theater, Musik, Literatur, Film, Bildender Kunst und – im Sinne von Oskar Schlemmers interdisziplinärer Arbeitsweise – ganz besonders auch aus der inter- und transdisziplinären Praxis. Willkommen sind sowohl kleiner Interventionen im öffentlichen oder musealen Raum, als auch kleinere oder mittelgroße Bühnenproduktionen.

Die finanziellen Zuschüsse zur Deckung angemessener Honorare und von Sachkosten, die im Rahmen der Produktion anfallen, werden in drei Kategorien vergeben: Kategorie A (Vollfinanzierung einer neuen Produktion im Rahmen von 25.000 €; kann nur einmal vergeben werden); Kategorie B (Vollfinanzierung kleinerer Neuproduktionen oder anteilige Finanzierung bereits produzierter Projekte mit bis zu 15.000 €); Kategorie C (anteilige Finanzierung kleinerer Neuproduktionen oder von bereits produzierten Projekten mit bis zu 5.000 €).

Festival 30.09. – 09.10.2022 in der Staatsgalerie und im ganzen Stuttgarter Stadtgebiet

Projektvorschläge werden bis zum 31. Januar 2022 erbeten.

Weitere Informationen gibt es unter www.produktionszentrum.de.

Kontakt:
Produktionszentrum Tanz und Performance e.V.
Tunnelstr. 16
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 90 73 773
info(at)produktionszentrum.de

Medienkunstfellows

Bewerbungsschluss: 15. Februar 2022

Das Förderprogramm "Fellowships für Kunst, Technologie und Gesellschaft" setzt sich zum Ziel, Impulse und Ansätze aus anderen Regionen, Ländern und Kontinenten nach NRW zu holen und somit neue Verknüpfungen mit internationalen Diskursen und Praxen der Medienkunst & digitalen Kultur herzustellen. Das Programm, das verschiedene künstlerische oder wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 240.000 Euro (2021–2023) fördert, ermöglicht eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des technologischen und medialen Wandels auf die Gesellschaft. Institutionen und freie Initiativen können sich ab sofort gemeinsam mit ihrer*ihrem Fellow bewerben.

Das Förderprogramm richtet sich an eine Institution oder freie Initiativen in NRW mit mehrjähriger Praxis im Bereich Medienkunst & digitale Kultur und jeweils eine*n vor Einreichung des Projektvorhabens von der Institution kontaktierte*n und bestimme*n Fellow, vorrangig mit Wohnsitz außerhalb von NRW. Der Antrag wird von der gastgebenden Institution/Initiative gestellt.

Fördervolumen 2022/23: 120.000 Euro

Einreichungsfrist (Projekte 2022 – 2023): 15. Februar 2022

Weitere Informationen gibt es unter foerderung.medienwerk-nrw.de.

Kontakt:
HMKV – Büro medienwerk.nrw
Hoher Wall 15
44137 Dortmund
Tel.: 0231 137 34 683
foerderung(at)medienwerk-nrw.de

formkunst im Regierungspräsidium Karlsruhe

Bewerbungsschluss: 15. Februar 2022

Ab sofort startet ein neuer Durchlauf unseres Kunstförderwettbewerbs f o r u m k u n s t. Dabei richtet sich die Ausschreibung, die von der Unternehmensgruppe BGV / Badische Versicherungen unterstützt wird, an junge Kunstschaffende aus dem Regierungsbezirk in den ersten Jahren nach Abschluss ihrer Ausbildung. Eine Fachjury wird aus den eingereichten Bewerbungen fünf Künstlerinnen und Künstler auswählen, die die Möglichkeit erhalten, ihre Werke in einer öffentlichen Ausstellung zu präsentieren. Darüber hinaus wird das Regierungspräsidium im Rahmen seiner Haushaltsmittel (geplant ist ein Umfang von insgesamt 25.000,- Euro) Ankäufe vornehmen. Die angekauften Werke werden in die Kunstausleihe des Regierungspräsidiums übernommen und von dort zur Ausstattung von Dienststellen des Landes zur Verfügung gestellt. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen im Regierungsbezirk Karlsruhe wohnen oder arbeiten.

Interessierte können sich bis zum Einsendeschluss am 15.02.2022 mit bis zu zehn Arbeiten aus den klassischen Sparten der Bildenden Kunst mit Plastik, Malerei und Grafik sowie Fotografie bewerben.

Weitere Informationen gibt es unter rp.baden-wuerttemberg.de.

Kontakt:
Regierungspräsidium Karlsruhe
76247 Karlsruhe
Tel.: 0721 926-0
poststelle(at)rpk.bwl.de

NEUSTART KULTUR – Modul C

Bewerbungsschluss: 22. Februar 2022

Dieses Fördermodul dient der Weiterentwicklung künstlerischer Praxis und Präsentation. Drei Aspekte sollen für Konzeptentwicklung und Umsetzung maßgeblich sein:

  • Das Kunstprojekt schafft eine Interaktion zwischen Analog und Digital. Dies können die künstlerischen Inhalte der entwickelten und/oder präsentierten Werke oder auch die Präsentation selbst betreffen.
  • Die Umsetzung schließt mit einer Präsentation und Vermittlung sowie öffentlichen Rezeption des Werks / der Werke ab und regt so die öffentliche Auseinandersetzung mit den Inhalten der präsentierten Kunst an.
  • Das Kunstprojekt kann auch innovative Formate erproben sowie zukunftsorientiert und damit nachhaltig vermitteln.

In Betracht kommen hier – auch – temporäre künstlerische Interventionen, Ausstellungen, Performances, die in Ausstellungsräumen oder im öffentlichen Raum für Interessierte zugänglich gemacht werden. Empfohlen werden Kooperationen mit den jeweiligen Präsentationsorten. Ausschlaggebendes Kriterium für die Vergabe der Projektförderung sind eine überzeugende künstlerische Qualität des konzipierten Vorhabens. Innovative Kunstprojekte werden mit einem Zuschuss bis zu 15.000 € gefördert.

Ausschreibung: 03.01. – 20.02.2022

Weitere Informationen gibt es unter bbk-bundesverband.de.

Kontakt:
BBK Bundesverband
Projektbüro NEUSTART
Markgrafendamm 24 – Haus 16
10245 Berlin
Tel.: 030 20 61 96 96
neustart(at)bbk-bundesverband.de

Stiftung Kunstfonds – Werkverzeichnis

Bewerbungsschluss: 31. März 2022

Das Förderprogramm unterstützt einzelne bildende Künstler:innen bzw. deren Rechtsnachfolger:innen bei der Verzeichnung und Inventarisierung eines künstlerischen Oeuvres. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf den Honorarkosten für die Bearbeiter:innen und den projektbezogen erforderlichen Honorar-, Sach- und Reisekosten.

Gefördert wird die Erstellung von Inventaren bzw. Werkverzeichnissen zeitgenössischer bildender Künstler:innen, die zwischen dem Tag der Förderzusage und dem 31.12.2023 umgesetzt werden. Zuwendungsfähig sind Lieferungen und Leistungen, die den Künstler:innen bzw. den Rechtsnachfolger:innen in diesem Zeitraum in Rechnung gestellt und bezahlt werden.

Die Höchstfördersumme beträgt 30.000 Euro.

Nächste Einreichfrist: 31. März 2022, Förderjahr 2022

Weitere Informationen gibt es unter kunstfonds.de.

Kontakt:
STIFTUNG KUNSTFONDS
Weberstrasse 61
53113 Bonn
Tel.: 02 28 33 65 69 0
info(at)kunstfonds.de

Karin Abt-Straubinger Stiftung Fördergelder

Bewerbung: ab Januar 2022

Die Karin Abt-Straubinger Stiftung unterstützt nicht-kommerzielle Projekte im Bereich der bildenden Kunst, die in Deutschland realisiert werden. Um eine Förderung können sich Kunstschaffende jeden Alters bewerben. Schwerpunkt der Förderung sind Kunstprojekte, d.h. im Vordergrund steht die Unterstützung der Realisierung von Kunstwerken und Kunstaktionen. Publikationen und reine Werksausstellungen werden in der Regel nicht gefördert. Eine allgemeine Förderung künstlerischen Schaffens (Arbeitsstipendien) ist ebenfalls nicht möglich.

Der Förderumfang beträgt maximal 50% der Gesamtaufwendungen. Überwiesen wird der Förderbetrag nach der Realisierung des Projekts und der Vorlage entsprechender Aufwendungsbelege. Die einzelnen Förderungen betragen in der Regel maximal € 3000,-. Der Kostenrahmen des Projekts sollte insgesamt € 10.000,- nicht überschreiten.

Es gibt eine Bearbeitungsgebühr von 12 Euro.

Eine Bewerbung ist ab Januar 2022 ausschließlich in schriftlicher Form auf den Antragsformularen und gemäß der Förderrichtlinien der Stiftung möglich.

Weitere Informationen gibt es unter karin-abt-straubinger-stiftung.de.

Kontakt:
Karin Abt-Straubinger Stiftung
Sigmaringerstraße 57 A
70567 Stuttgart
Tel.: +49 711 633430 - 23
E-Mail: info(at)karin-abt-straubinger-stiftung.de

»Kultur trotz und nach Corona 2021« – Förderprogramm der Wüstenrot Stiftung

Beginn: Laufend

Die Wüstenrot Stiftung will mit diesem Förderprogramm dazu beitragen, dass kulturelles Leben in unserer Region – trotz und nach Corona – in größtmöglicher Vielfalt erhalten bleibt. Dabei möchten wir eine Gruppe von Menschen besonders in den Blick nehmen, die für die Kultur besonders wichtig, gleichzeitig aber durch die Corona-bedingten Einschränkungen stark betroffen sind: die selbstständig u.a. künstlerisch, wissenschaftlich und erzieherisch tätigen Freiberufler.

Das Förderprogramm der Wüstenrot Stiftung ist sehr einfach angelegt:

Gemeinnützige Einrichtungen mit kulturellem Schwerpunkt können bei uns Mittel beantragen, mit denen sie Vorhaben und Projekte finanzieren wollen, die bis Ende 2021 mit Hilfe von Freiberuflern durchgeführt werden. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Wüstenrot Stiftung übernimmt dabei den Anteil, der für die Freiberufler anfällt (Honorare sowie eventuelle Nebenkosten und Sachkosten auf Nachweis). Pro Vorhaben und Projekt können zwischen 1.000 € und 20.000 € beantragt werden.

Ab sofort stellt die Wüstenrot Stiftung hierfür bis zu 25.000 € pro Woche zur Verfügung. Es steht ein Gesamtvolumen von 1 Mio. € zur Verfügung. Wir behalten uns vor, die Förderbedingungen bei Bedarf zu verändern. Die geförderten Vorhaben und Projekte werden regelmäßig auf der Homepage der Wüstenrot Stiftung veröffentlicht.

Bedingungen: Die antragstellende Institution sitzt in der Region Stuttgart (Stadtkreis Stuttgart sowie die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr[1]Kreis) bzw. in einer zur „Kulturregion Stuttgart“ gehörenden Kommune und darf/wird eine Bestätigung über Geldzuwendung gem. §10b EStG ausstellen.

Über die Vergabe der Mittel wird nach freiem Ermessen laufend entschieden.

Weitere Informationen gibt es unter wuestenrot-stiftung.de.

Kontakt:
Wüstenrot Stiftung
Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
Hausanschrift: 71638 Ludwigsburg
Postanschrift: 71630 Ludwigsburg
Tel.: +49 7141 167565 00
kulturcorona2021(at)wuestenrot-stiftung.de

Projektförderung der LBBW-Stiftung

Beginn: laufend

Die LBBW-Stiftung unterstützt Projekte Bildender Künstler in Baden-Württemberg.

Einzureichen sind ein formloser Antrag mit einer kurzen Projektbeschreibung und ein Kosten- und Finanzierungsplan.

Die Stiftung trifft fortlaufend Entscheidungen über die Förderung der eingereichten Anträge. Dabei sind jedoch 4 - 6 Wochen Bearbeitungszeit vor Projektbeginn einzuplanen, denn Projekte die sich bereits in der Umsetzung befinden, können nicht gefördert werden.

Weitere Informationen gibt es under lbbw.de.

Kontakt: 
Baden-Württembergische Bank
Stiftungsmanagement
Kleiner Schlossplatz 11
70173 Stuttgart
Tel.: +49 711 124-73428
mirjam.schwink(at)bw-bank.de

Projektförderung ›Aktion KulturAllianzen‹ der Allianz Kulturstiftung

Beginn: laufend

Neben internationalen Kulturprojekten fördert die Allianz Kulturstiftung auch kleinere regionale Projekte im Rahmen der ›Aktion KulturAllianzen‹ bis zu einer Höhe von 2.250,– €.

Voraussetzung dafür ist das Engagement eines Allianz-Vertreters vor Ort, der das Projekt mit einem Drittel der beantragten Fördersumme selbst unterstützen muss und den Antrag bei der nächsten Allianz-Zweigstelle einreicht. 

Findet eine Befürwortung des Projekts von Seiten der Allianz-Zweigstelle statt, setzt sich diese direkt mit der Allianz Kulturstiftung in Verbindung. Nach Bewilligung des Projektes übernimmt die Allianz Kulturstiftung zwei Drittel der Projektkosten (ein Drittel finanziert der beteiligte Vertreter).

Besonders aussichtsreich sind Projekte, die Jugendliche als Zielgruppe haben bzw. den europäischen Austausch fördern.

Weitere informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung gibt es auf der Seite der Allianz Kulturstiftung.

Kontakt:
Allianz Kulturstiftung
Pariser Platz 6
10117 Berlin
Tel.: +49 30/2091 5731-30
Fax: +49 30/2091 5731-40
kulturstiftung(at)allianz.de

Projektförderung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Beginn: laufend

Wissen fördern - Kultur bereichern - Kompetenzen stärken. Der liberale Geist Hamburgs und die aufgeschlossene Denkart von Gerd Bucerius prägen die ZEIT-Stifung Ebelin und Gerd Bucerius. Sie fördert Wissenschaft und Forschung’, Kunst und Kultur’ Bildung und Erziehung’.

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius konzentriert ihre Förderungen auf von ihr selbst initiierte Vorhaben. Sie nimmt darüber hinaus Anträge auf Projektförderung entgegen, sofern die Vorhaben ihrer Satzung und ihren Förderschwerpunkten entsprechen. Dabei sind die Innovationsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Vernetzung des Vorhabens zur Schaffung von Synergieeffekten - gerne über Landesgrenzen hinaus - sowie die Originalität des Projektes entscheidend. Die Stiftung misst ferner dem Eigenanteil des Antragstellers sowie seinem Bemühen um die Gewinnung von Förderpartnern große Bedeutung zu. Sie vergibt keine Mittel zur Schließung von allgemeinen Haushaltslücken.

Je nach Förderhöhe entscheiden Vorstand oder Kuratorium über die Bewilligung. In fachlich erforderlichen Fällen werden externe Gutachter einbezogen und um qualifizierte Voten gebeten.

Förderanträge können laufend gestellt werden.

Weitere Informationen gibt es hier.

Kontakt:
ZEIT-Stiftung
Ebelin und Gerd Bucerius

Feldbrunnenstrasse 56
20148 Hamburg
Tel.: +49 40 413366
Fax: +49 40 41336700
zeit-stiftung(at)zeit-stiftung.de

Werkleitz – Projektförderung für Film- und Medienprojekte

Beginn: laufend

Die Projektförderung des Werkleitz Zentrum für Medienkunst unterstützt jährlich bis zu vier Film- und Medienprojekte durch eine kostenfreie Bereitstellung ihres Technikequipments sowie ihrer Schnittplätze für die Dauer von maximal 30 Tagen.

Für die Beantragung einer Projektförderung ist es von Vorteil, das Projekt so umfangreich wie möglich darzustellen. Ein Drehbuch/ eine Beschreibung des Projektes, Curriculum Vitae, eine Stab- und Besetzungsliste, Visualisierungshilfen sowie ein Referenzprojekt in Form einer DVD bzw. URL sind dabei hilfreich.

Projektanträge können jederzeit per E-Mail oder Post eingereicht werden. Die Bearbeitung des Antrages dauert ca. 14 Tage.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und den Ausschreibungsrichtlinien gibt es hier.

Kontakt:
Werkleitz Gesellschaft e.V.
Schleifweg 6
06114 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 / 682460
info(at)werkleitz.de

Projektförderung Bildende Kunst des Goethe Instituts

Beginn: laufend

Das Goethe-Institut trägt als Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland das vielfältige Bild Deutschlands in die Welt. Es eröffnet den Zugang zur deutschen Sprache, Kultur und Gesellschaft und fördert die internationale kulturelle Zusammenarbeit.

Die Hauptaufgabe des Bereichs Bildende Kunst des Goethe Instituts liegt in der individuellen fachlichen Beratung der zahlreichen Kunst-, Design und Architekturprojekte, die von den Goethe-Instituten im Ausland initiiert, unterstützt oder durchgeführt werden. Darüber hinaus fördert der Fachbereich den interkulturellen Austausch durch diverse zentral koordinierte Programme: 

In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern initiiert und fördert das Goethe-Institut Gruppen- und Einzelausstellungen in allen Sparten der Bildenden Kunst: Malerei, Skulptur, Grafik, Architektur, Fotografie, Medienkunst, Design und Mode.

Das Spektrum der rund 1.000 Veranstaltungen pro Jahr reicht von Gruppen- und Einzelausstellungen über Vorträge und Symposien bis zu Workshops und Residenzprogrammen.

Ansprechpartner für Projekte in der Bildenden Kunst im Ausland sind die Goethe-Institute vor Ort. Je nach Standort variieren die jeweiligen Kontaktpersonen. Auf Grundlage ihrer Schwerpunkte und Ziele entscheiden sie, ob bestimmte Projektvorhaben in ihre jeweilige Programmplanung passen. Die Auslandsinstitute sind grundsätzlich offen für Projektideen, die von Künstlern oder Kuratoren aus Deutschland oder auch von Partnern aus dem Gastland an sie herangetragen werden. Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist jedoch, dass das Goethe-Institut von Anfang an in die Konzeption und Planung eines Projekts einbezogen wird. So kann es sich aktiv inhaltlich einbringen. Das Goethe-Institut ist nicht in der Lage, kurzfristig zur Deckung von Finanzierungslücken bei Kunstprojekten Dritter beizutragen. 

Weitere Informationen gibt es unter goethe.de.

Für allgemeine Anfragen im Bereich Bildende Kunst:
Kaloyan Lyubomirov
Tel. +49 89 15921452
kaloyan.lyubomirov(at)goethe.de

Call for Projects 2021 der Allianz Kulturstiftung

Ausschreibung: laufend

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa ist die Corona-Krise eine Bewährungsprobe, aber auch eine Chance: Sie hat überkommen geglaubte Grenzen neu gezogen, Ungleichheiten vertieft und uns unsere gesellschaftliche Verwundbarkeit vor Augen geführt. Zugleich erleben wir, wie direkte Formen der Solidarität, neue Ideen für unser soziales Miteinander und originelle Formate in der Kunst entstehen. Überall auf der Welt haben Menschen mutig und einfallsreich auf die Krise reagiert. Als das öffentliche Leben zum Stillstand kam, sahen sich Kulturschaffende gezwungen, die Rolle der Kunst neu zu definieren: partizipativ, digital, von zuhause, auf den Straßen.

Mit unserer Förderausschreibung wollen wir Akteur*innen erreichen, die mit den Mitteln von Kunst und Kultur dazu beitragen, Freiräume zu schaffen, eine kritische Auseinandersetzung über die Zukunft Europas zu ermöglichen, einen Austausch und eine grenzüberschreitende Vernetzung zu fördern.

Als europäische Kulturstiftung suchen wir Projekte, die translokal konzipiert sind, bei denen also Partner*innen aus verschiedenen Ländern oder unterschiedlichen Regionen zusammenarbeiten. Wir suchen Projekte, die aus einer künstlerischen Perspektive über den eigenen Wirkungskreis hinausblicken, die neue, ungewöhnliche Allianzen eingehen und möglichst unterschiedliche Akteur*innen ansprechen und miteinander kooperieren lassen. Wir interessieren uns für Projekte im Schnittbereich von Kunst und Digitalisierung, die inklusive und partizipative Angebote entwickeln.

Das beantragte Fördervolumen sollte etwa zwischen 40.000 und 80.000 Euro liegen.

Wir nehmen laufend Projektskizzen entgegen. Die Bewerbungsfrist für Projekte, die in der ersten Jahreshälfte 2021 beginnen, ist bereits verstrichen. Derzeit nehmen wir Projekte mit Projektbeginn in der zweiten Jahreshälfte 2021 entgegen.

Weitere Informationen gibt es unter kulturstiftung.allianz.de.

Kontakt:
Allianz Kulturstiftung
Pariser Platz 6
10117 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 20 91 57 31-30
kulturstiftung(at)allianz.de

Förderer & Partner
KUBUZZ – Kultur, Business, Zukunft