Corona-Hilfen für Kunst und Kultur

Ausschreibung: laufend ab Anfang 2021

Land vergibt Projektstipendien für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten und verlängert Hilfsprogramme

Um den Kunst-und Kulturbereich zu unterstützen, hat das Kunstministerium im Mai den „Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand“ aufgelegt und seitdem eine Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen wie auch eine Corona-Hotline auf den Weg gebracht. Das Landeskabinett hat nun für 2021 weitere Corona-Hilfen für Kunst und Kultur in einem Gesamtumfang von 28 Millionen Euro beschlossen. Das Maßnahmenpaket setzt sich zusammen aus der Weiterführung des Soforthilfeprogramms für die Vereine der Breitenkultur (10 Millionen Euro) und des Impulsprogramms „Kunst trotz Abstand“ (3 Millionen Euro). Neu ist ein Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten in Baden-Württemberg. Sie sind durch die Corona-Pandemie besonders stark betroffen und unter existentiellen Druck geraten.

Neues Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler
Das Stipendienprogramm richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten (Musik, Bildende Kunst und neue Medien, Literatur, Darstellende Künste, Kleinkunst) mit Erstwohnsitz in Baden-Württemberg. Mit Projektstipendien von je 3.500 Euro sollen sie in die Lage versetzt werden, ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen, nachdem ihnen durch die pandemiebedingten Einschränkungen ihre Auf-tritts-und Präsentationsmöglichkeiten entzogen wurden. Die Stipendien sollen frei-schaffende Künstlerinnen und Künstler unterstützen und motivieren, neue Projekte zu konzipieren oder umzusetzen sowie neue Formen der Präsentation zu entwickeln.

Abschlussjahrgänge der Kunst-und Musikhochschulen besondere Zielgruppe
Die Stipendien richten sich auch an die Absolventinnen und Absolventen der Kunst-und Musikhochschulen, der Popakademie, der Filmakademie und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, wenn der Abschluss 2019, 2020 oder bis zur Ausschreibung des Programms erfolgt ist.

Weitere Informationen:
Das Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Anfang 2021 ausgeschrieben. Die Ausschreibung des Stipendienprogramms für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten soll in zwei Tranchen Anfang und Mitte 2021 erfolgen. Mittel aus dem Nothilfefonds für größere Kunst-und Kultureinrichtungen mit überörtlicher Bedeutung können für das Jahr 2020 bereits beantragt werden, eine Antragstellung für das Jahr 2021 ist ab Anfang 2021 möglich.

Weitere Informationen gibt es unter mwk.baden-wuerttemberg.de.

Kontakt:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Königstraße 46
70173 Stuttgart
Tel.: +49(0)711/279-0
poststelle(at)mwk.bwl.de

Projektstipendium "KunstKommunikation"

Bewerbungsschluss: 24. Januar 2021

Im Rahmen der „Regionale 2004 links und rechts der Ems“ hat der Kreis Steinfurt das denkmalgeschützte Zisterzienserinnenkloster Gravenhorst (bei Hörstel im nördlichen Münsterland) mit Unterstützung des Landes NRW zum Kunsthaus umgebaut. Seit Mai 2004 ist das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Trägerschaft des Kreises und mit finanzieller Unterstützung der Stadt Hörstel im Betrieb.

Der Kreis Steinfurt ist mit rund 445.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in 24 Städten und Gemeinden und einer Fläche von ca. 1.800 km² einer der größten Kreise im Land Nordrhein-Westfalen mit einem aktiven und vielfältigem Kulturleben, das von vielen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren getragen wird.

Seit nunmehr 15 Jahren ist das DA (Denk-Mal-Atelier) eine Produktions- und Kommunikationsstätte für Gegenwartskunst, Kunstdiskurs und Kunstvermittlung. Mit offenen Kunstprojekten, Ausstellungen, Ideenwerkstätten, Workshops sowie Kultur und Bildungsveranstaltungen soll das Kunsthaus nicht nur professionelle Künstler*innen, sondern auch ein breites Publikum ansprechen.

Um das Kunsthaus dauerhaft zu beleben und um neue innovative Kunstprojekte und Künstler*innen zu fördern, wird seit 2005 das Projektstipendium „KunstKommunikation“ ausgeschrieben.

Wer kann sich bewerben? – Voraussetzungen:

Für das Projektstipendium „KunstKommunikation“ können sich Künstler*innen und Kunstvermittler*innen mit einer abgeschlossenen Akademie-/Hochschulausbildung oder vergleichbaren Qualifikationen bewerben. Es gibt keine Altersbegrenzung. Denkbar sind auch Bewerbungen von Paaren oder Gruppen, die gemeinsame Projekte konzipieren und durchführen wollen. Es besteht keine Residenzpflicht, sondern eine mit der Leiterin abgestimmte projektbezogene Aufenthaltsdauer.

Was wird gefördert? – Beschreibung:

Gefördert werden Kunstprojekte mit kommunikativem, partizipatorischem und/oder interaktivem Charakter, die in der gesamten Region – in und um das DA, Kunsthaus und/oder im Kreis Steinfurt (24 Städte und Gemeinden) – stattfinden sollten.

Was bekommt man dafür? – Leistungen:

  • Jede der für die Ideenwerkstatt ausgewählten Projektideen wird, nachdem das ausgearbeitete Projektexposé eingereicht wurde, mit einer Aufwandsentschädigung für den Entwurf von 500,00 € dotiert (sollte ein/e Bewerber/in mehrere Ideen einreichen, so wird dennoch die Aufwandsentschädigung nur einmalig vergeben). Das Urheberrecht der künstlerischen Projektidee und das Recht zur Projektdurchführung bleibt bei der/dem Künstler/in.
  • Die Übernachtung während der Ideenwerkstatt im Juni/Juli 2021 erfolgt im DA, Kunsthaus in nach Geschlechtern getrennten Mehrbettzimmern. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung vor Ort trägt das DA, Kunsthaus.
  • Jedem der zur Realisierung ausgewählten Projekte wird ein Stipendiumsbetrag von 6.000 – 8.000 € gewährt. Darin enthalten ist die künstlerische Leistung (Honorar) sowie Material-, Organisations-, Fahrt- und Transportkosten (inkl. aller Steuern) in einem vorher abgesprochenen Rahmen.
  • Die vor Ort entstandenen Dokumentationen, verwendeten Arbeitsmaterialien etc. des künstlerischen Projektes gehen in das Eigentum des DA, Kunsthauses über. Falls Kunstwerke/-installationen im Rahmen des Projektes entstehen, geht mindestens ein Werk in die Kunstsammlung des Projektstipendiums ein und bleibt Eigentum des DA, Kunsthauses. Damit wird das Projekt und die Arbeit des/der Künstlers/in dauerhaft im DA, Kunsthaus dokumentiert und präsentiert. Art und Umfang werden vertraglich festgelegt. Das Urheberrecht bleibt bei der/dem Künstler/in.
  • Jedes Projekt wird auf der Website des DA, Kunsthauses (www.da-kunst haus.de), Facebook-Seite ( www.facebook.com/kunsthausklostergravenhorst) und auf Instagram (https://www.instagram.com/dakunsthaus/) mit Bilddateien, Textdateien und evtl. Video- und Soundclips dokumentiert. In der Regel wird für jedes Projekt eine einfache Printdokumentation erstellt. Das dafür benötigte Text- und Bildmaterial wird von den Stipendiat*innen zur Verfügung gestellt. Das DA, Kunsthaus erhält das Recht, das Projekt und die entstandenen Kunstwerke kostenlos in eigenen Medien (mit Namensnennung der Stipendiaten) zu veröffentlichen.
  • Eine Anwesenheit während des gesamten Projektzeitraumes ist erwünscht, aber nicht zwingend. Es wird aber vorausgesetzt, dass die Stipendiat*innen in der konkreten Umsetzungsphase vor Ort sind. Für die Projektstipendiat*innen stehen in dieser Zeit ein Appartement und ein Projektraum/Atelier mietfrei zur Verfügung. Der Projektraum kann als Arbeitsraum, Begegnungsraum oder Ausstellungsraum, je nach Ausrichtung und Fortschreiten des Projektes, genutzt werden. Es wird erwartet, dass der Projektraum, der auch vom Publikum einsehbar und/oder betretbar ist, regelmäßig vom Stipendiaten/der Stipendiatin neu bespielt wird. Der detaillierte Zeit- und Nutzungsplan dafür wird vor Projektbeginn mit der Leitung des DA, Kunsthauses abgesprochen.

Bewerbungsschluss: 24. Januar 2021

Weitere Informationen gibt es unter da-kunsthaus.de.

Kontakt:
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Klosterstr. 10, 48477 Hörstel
Tel.: 02551-694216
da-kunsthaus(at)kreis-steinfurt.de

Ausstellungsförderung des ifa

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Das Programm Ausstellungsförderung unterstützt internationale Ausstellungsprojekte in öffentlichen Museen, Kulturinstitutionen und Galerien im Ausland. Das Programm ist offen für zeitgenössische bildende Künstlerinnen und Künstler, die aus Deutschland sind oder seit mindestens fünf Jahren in Deutschland leben. Gefördert werden Einzel- und Gruppenausstellungen, die Beteiligung an einem internationalen Ausstellungsprojekt oder einer Biennale im Ausland.

An wen richtet sich das Programm?

  • Es können Anträge gestellt werden für Projekte von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, oder Personen, die seit mindestens 5 Jahren in Deutschland leben. Dazu benötigen wir entsprechende Nachweise, z. B. Meldebescheinigung.
  • Gefördert werden Einzel- und Gruppenausstellungen, Beteiligungen an international besetzten Ausstellungsprojekten und internationalen Biennalen, wenn diese in öffentlichen Museen und nichtkommerziellen Galerien, Kunstvereinen etc. stattfinden.
  • Bei Anträgen zu Biennalen oder Gruppenausstellungen mit Beteiligung mehrerer Künstlerinnen und Künstler akzeptieren wir nur einen Gesamtantrag für alle deutschen oder aus Deutschland teilnehmenden Personen. Falls das nicht möglich ist, bitten wir um Rücksprache.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021 (Poststempel)

Weitere Informationen gibt es unter ifa.de.

Kontakt:
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Ausstellungsförderung
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
foerderung@ifa.de

Künstlerkontakte des ifa

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Mit dem Programm Künstlerkontakte stärkt das ifa die internationale Zusammenarbeit von Kunst- und Kulturschaffenden aus Deutschland und aus Transformations- oder Entwicklungsländern. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung für Projekte zeitgenössischer bildender Kunst, Architektur, Fotografie, Medienkunst oder zeitgenössischen Designs. Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten so die Chance, sich international zu vernetzen und den interkulturellen Diskurs zwischen Deutschland und dem Globalen Süden voranzutreiben.

An wen richtet sich das Programm?

  • Kunst- und Kulturschaffende aus Transformations- oder Entwicklungsländern, die ein Projekt in Deutschland durchführen wollen,
  • deutsche oder seit mindestens fünf Jahren in Deutschland lebende Kunst- und Kulturschaffende, die ein Projekt in einem Transformations- und Entwicklungsland planen.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021 (Poststempel)

Weitere Informationen gibt es unter ifa.de.

Kontakt:
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Künstlerkontakte
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
kuenstlerkontakte@ifa.de

NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021, 28. Februar 2021

Im Rahmen des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien setzen der BBK-Bundesverband und der Deutsche Künstlerbund das Teilprogramm "NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler" um. In diesem Förderprogramm der Künstlerverbände, das auf die berufliche Stärkung und Entwicklung vor allem im Bereich Digitalisierung abzielt, sind professionelle Bildende Künstler*innen mit Wohnsitz in Deutschland antragsberechtigt. Module A bis C setzt der BBK um, Modul D der Deutsche Künstlerbund.

Antragsberechtigt sind professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in Deutschland. Immatrikulierte an einer Hoch- oder Fachhochschule sind von der Antragstellung ausgeschlossen.

Modul A: DIGITAL-GUTSCHEIN (BBK)
Bildende Künstlerinnen und Künstler können einen „Digital-Gutschein“ beantragen, der ihnen einen Zuschuss für digitale Fortbildungs- oder Modernisierungsmaßnahmen hinsichtlich ihres digitalen Auftritts ermöglicht.
Höhe der Fördersumme: max. 1.000 € 

Modul B: MENTORING (BBK)
Gefördert werden Mentor*innen, die Informationsveranstaltungen z. B. in Kooperation mit Kunsthochschulen oder an anderen Kulturorten und individuelle Beratungen anbieten, um Berufsanfänger*innen Einstieg, Orientierung und Netzwerke im Kunstbetrieb zu vermitteln.
Höhe der Fördersumme: max. 1.700 €

Ausschreibungen und Projektlaufzeiten im Überblick:

Modul A
Ausschreibung II 1. bis 31.1.2021, Juryentscheidung bis 19.02.2021 
Projektlaufzeit II 1.3. bis 31.8.2021 

Modul B 
Ausschreibung II 1.2. bis 28.2.2021, Juryentscheidung bis 20.3.2021 
Projektlaufzeit II 1.4. bis 31.8.2021 

Weitere Informationen gibt es unter bbk-bundesverband.de.

Kontakt:
BBK-Projektbüro NEUSTART
Taubenstr. 1
10117 Berlin
Ansprechpartnerinnen:
Valeska Hageney
Julia Auf´m Orde
Paulina Chrzanowska
Tel.: 030 20 61 96 96

SONDERPROGRAMM / NEUSTART KULTUR des Fonds Soziokultur

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2021

Der Fonds Soziokultur fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR mit insgesamt 10 Millionen Euro in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Bis September 2021 können mindestens 333 Projekte in ganz Deutschland mit einer Maximalsumme von je bis zu 30.000 €, jedoch nicht mehr als 80% des Gesamtbudgets gefördert werden.

Das Sonderprogramm des Fonds Soziokultur e.V. fördert Projekte von Einrichtungen bzw. Trägern der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit in freier Trägerschaft bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen Mitarbeiter*innen sowie Netzwerke vor Ort, die neue Formen und Wege kultureller Arbeit mit gesellschaftlicher Wirkung erproben und mittelfristig etablieren möchten. Ziel ist es, die wichtigen Erfahrungen der letzten Monate mit den zahlreichen neuen Ansätzen von „Soziokultur/Kultur auf Abstand“ mit der Verantwortung für freies künstlerisches Personal zu verbinden.

T3, Diversität + Inklusion + Vielfalt
Wie gelingt es, das Schlagwort „Diversität“ für die eigene Einrichtung oder Praxis umzusetzen und mit Leben zu füllen? Wer spielt (noch) keine Rolle und warum? Welche beispielhaften Bereiche der eigenen Arbeit können bzw. sollten sich verändern mit Blick auf Personal, Beteiligte sowie Kontaktwege in der Öffentlichkeit? T3 sucht Projekte, die Lücken und Leerstellen der gesellschaftlichen Vielfältigkeit in der eigenen Arbeit hinsichtlich der Bausteine Angebote, Personal oder Kommunikation aufspüren und Schritt für Schritt verändern. 

Antragsmöglichkeit: 04. - 31. Januar 2021
Projektstart: ab Mitte März 2021

 

Weitere Informationen gibt es unter fonds-soziokultur.de.

Kontakt:
Fonds Soziokultur
Haus der Kultur
Weberstraße 59a
53113 Bonn
Tel.: +49 228 / 97 14 47 90
info(at)fonds-soziokultur.de

Volkart Stiftung Förderung

Bewerbungsschluss: 15. März 2021

Die Volkart Stiftung unterstützt Institutionen sowie Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Film und Fotografie. Sie engagiert sich bei Projekten, die gesellschaftsrelevante Themen aufgreifen. Bevorzugt werden Projekte mit innovativen Ansätzen in Form und Inhalt. Im Bereich der Fotografie steht die Dokumentarfotografie im Vordergrund. Ergänzend wird auch die Kunstfotografie gefördert. Im Bereich Film richtet sich der Schwerpunkt auf den Dokumentarfilm (Kurz-, Mittel- und Langfilmformat). Eine Kinoauswertung ist erwünscht, aber nicht Bedingung. Ergänzend werden auch engagierte Spielfilme unterstützt. Die Volkart Stiftung sieht sich nicht als alleinige Geldgeberin, sondern als Projektpartnerin, die einen nachhaltigen Mitteleinsatz voraussetzt. Ein professionelles Reporting wird erwartet.

Einsendeschluss ist der 15. März 2021. Benützen Sie für Anträge zur finanziellen Unterstützung von Projekten bitte ausschliesslich unser Online-Antragsformular.

Für Fragen wenden Sie sich bitte mittwochs oder donnerstags an Simon Bacsa, Telefon 052 268 68 77 oder simon.bacsa(at)volkart.ch. Weitere Informationen gibt es unter volkart.ch

Kontakt:
Volkart Stiftung
Turnerstrasse 1
Postfach
8401 Winterthur

SONDERPROGRAMM / NEUSTART KULTUR des Fonds Soziokultur

Bewerbungsschluss: 31. März 2021

Der Fonds Soziokultur fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR mit insgesamt 10 Millionen Euro in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Bis September 2021 können mindestens 333 Projekte in ganz Deutschland mit einer Maximalsumme von je bis zu 30.000 €, jedoch nicht mehr als 80% des Gesamtbudgets gefördert werden.

Das Sonderprogramm des Fonds Soziokultur e.V. fördert Projekte von Einrichtungen bzw. Trägern der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit in freier Trägerschaft bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen Mitarbeiter*innen sowie Netzwerke vor Ort, die neue Formen und Wege kultureller Arbeit mit gesellschaftlicher Wirkung erproben und mittelfristig etablieren möchten. Ziel ist es, die wichtigen Erfahrungen der letzten Monate mit den zahlreichen neuen Ansätzen von „Soziokultur/Kultur auf Abstand“ mit der Verantwortung für freies künstlerisches Personal zu verbinden.

T4, Digitalität + Soziokultur

Was bedeutet Digitalisierung für Soziokulturelle Arbeit? Gesucht ist die sinnvolle Nutzung der Digitalität etwa für die Sichtbarkeit von Vielfalt, das Mitgestalten, des neuen Storytellings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teilhabe anderer und ungewöhnlicher Ästhetik.

Antragsmöglichkeit 01. - 31. März 2021
Projektstart: ab Mitte Mai 2021

Weitere Informationen gibt es unter fonds-soziokultur.de.

Kontakt:
Fonds Soziokultur
Haus der Kultur
Weberstraße 59a
53113 Bonn
Tel.: +49 228 / 97 14 47 90
info(at)fonds-soziokultur.de

Projektförderung der LBBW-Stiftung

Beginn: laufend

Die LBBW-Stiftung unterstützt Projekte Bildender Künstler in Baden-Württemberg.

Einzureichen sind ein formloser Antrag mit einer kurzen Projektbeschreibung und ein Kosten- und Finanzierungsplan.

Die Stiftung trifft fortlaufend Entscheidungen über die Förderung der eingereichten Anträge. Dabei sind jedoch 4 - 6 Wochen Bearbeitungszeit vor Projektbeginn einzuplanen, denn Projekte die sich bereits in der Umsetzung befinden, können nicht gefördert werden.

Weitere Informationen gibt es under lbbw.de.

Kontakt: 
Baden-Württembergische Bank
Stiftungsmanagement
Kleiner Schlossplatz 11
70173 Stuttgart
Tel.: +49 711 124-73428
mirjam.schwink(at)bw-bank.de

Projektförderung 'Aktion KulturAllianzen' der Allianz Kulturstiftung

Beginn: laufend

Neben internationalen Kulturprojekten fördert die Allianz Kulturstiftung auch kleinere regionale Projekte im Rahmen der ‚Aktion KulturAllianzen’ bis zu einer Höhe von 2.250,– €.

Voraussetzung dafür ist das Engagement eines Allianz-Vertreters vor Ort, der das Projekt mit einem Drittel der beantragten Fördersumme selbst unterstützen muss und den Antrag bei der nächsten Allianz-Zweigstelle einreicht. 

Findet eine Befürwortung des Projekts von Seiten der Allianz-Zweigstelle statt, setzt sich diese direkt mit der Allianz Kulturstiftung in Verbindung. Nach Bewilligung des Projektes übernimmt die Allianz Kulturstiftung zwei Drittel der Projektkosten (ein Drittel finanziert der beteiligte Vertreter).

Besonders aussichtsreich sind Projekte, die Jugendliche als Zielgruppe haben bzw. den europäischen Austausch fördern.

Weitere informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung gibt es auf der Seite der Allianz Kulturstiftung.

Kontakt:
Allianz Kulturstiftung
Pariser Platz 6
10117 Berlin
Tel.: +49 30/2091 5731-30
Fax: +49 30/2091 5731-40
kulturstiftung(at)allianz.de

Werkleitz – Projektförderung für Film- und Medienprojekte

Beginn: laufend

Die Projektförderung des Werkleitz Zentrum für Medienkunst unterstützt jährlich bis zu vier Film- und Medienprojekte durch eine kostenfreie Bereitstellung ihres Technikequipments sowie ihrer Schnittplätze für die Dauer von maximal 30 Tagen. 



Für die Beantragung einer Projektförderung ist es von Vorteil, das Projekt so umfangreich wie möglich darzustellen. Ein Drehbuch/ eine Beschreibung des Projektes, Curriculum Vitae, eine Stab- und Besetzungsliste, Visualisierungshilfen sowie ein Referenzprojekt in Form einer DVD bzw. URL sind dabei hilfreich.

Projektanträge können jederzeit per E-Mail oder Post eingereicht werden. 
Die Bearbeitung des Antrages dauert ca. 14 Tage. 

Weitere Informationen zum Förderprogramm und den Ausschreibungsrichtlinien gibt es hier.

Kontakt:
Werkleitz Gesellschaft e.V.
Schleifweg 6
06114 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 / 682460
info(at)werkleitz.de

Projektförderung Bildende Kunst des Goethe Instituts

Beginn: laufend

Das Goethe-Institut trägt als Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland das vielfältige Bild Deutschlands in die Welt. Es eröffnet den Zugang zur deutschen Sprache, Kultur und Gesellschaft und fördert die internationale kulturelle Zusammenarbeit.

Die Hauptaufgabe des Bereichs Bildende Kunst des Goethe Instituts liegt in der individuellen fachlichen Beratung der zahlreichen Kunst-, Design und Architekturprojekte, die von den Goethe-Instituten im Ausland initiiert, unterstützt oder durchgeführt werden. Darüber hinaus fördert der Fachbereich den interkulturellen Austausch durch diverse zentral koordinierte Programme: 

In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern initiiert und fördert das Goethe-Institut Gruppen- und Einzelausstellungen in allen Sparten der Bildenden Kunst: Malerei, Skulptur, Grafik, Architektur, Fotografie, Medienkunst, Design und Mode.

Das Spektrum der rund 1.000 Veranstaltungen pro Jahr reicht von Gruppen- und Einzelausstellungen über Vorträge und Symposien bis zu Workshops und Residenzprogrammen.

Ansprechpartner für Projekte in der Bildenden Kunst im Ausland sind die Goethe-Institute vor Ort. Je nach Standort variieren die jeweiligen Kontaktpersonen. Auf Grundlage ihrer Schwerpunkte und Ziele entscheiden sie, ob bestimmte Projektvorhaben in ihre jeweilige Programmplanung passen. Die Auslandsinstitute sind grundsätzlich offen für Projektideen, die von Künstlern oder Kuratoren aus Deutschland oder auch von Partnern aus dem Gastland an sie herangetragen werden. Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist jedoch, dass das Goethe-Institut von Anfang an in die Konzeption und Planung eines Projekts einbezogen wird. So kann es sich aktiv inhaltlich einbringen. Das Goethe-Institut ist nicht in der Lage, kurzfristig zur Deckung von Finanzierungslücken bei Kunstprojekten Dritter beizutragen. 

Alle Informationen unter: goethe.de/de/uun/auf/bku.html

Für allgemeine Anfragen im Bereich Bildende Kunst:
Kaloyan Lyubomirov
Tel. +49 89 15921452
kaloyan.lyubomirov(at)goethe.de

Projektförderung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Beginn: laufend

Wissen fördern - Kultur bereichern - Kompetenzen stärken. Der liberale Geist Hamburgs und die aufgeschlossene Denkart von Gerd Bucerius prägen die ZEIT-Stifung Ebelin und Gerd Bucerius. Sie fördert Wissenschaft und Forschung’, Kunst und Kultur’ Bildung und Erziehung’.

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius konzentriert ihre Förderungen auf von ihr selbst initiierte Vorhaben. Sie nimmt darüber hinaus Anträge auf Projektförderung entgegen, sofern die Vorhaben ihrer Satzung und ihren Förderschwerpunkten entsprechen. Dabei sind die Innovationsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Vernetzung des Vorhabens zur Schaffung von Synergieeffekten - gerne über Landesgrenzen hinaus - sowie die Originalität des Projektes entscheidend. Die Stiftung misst ferner dem Eigenanteil des Antragstellers sowie seinem Bemühen um die Gewinnung von Förderpartnern große Bedeutung zu. Sie vergibt keine Mittel zur Schließung von allgemeinen Haushaltslücken.

Je nach Förderhöhe entscheiden Vorstand oder Kuratorium über die Bewilligung. In fachlich erforderlichen Fällen werden externe Gutachter einbezogen und um qualifizierte Voten gebeten.

Förderanträge können laufend gestellt werden.

Weitere Informationen gibt es hier.

Kontakt:
ZEIT-Stiftung
Ebelin und Gerd Bucerius

Feldbrunnenstrasse 56
20148 Hamburg
Tel.: +49 40 413366
Fax: +49 40 41336700
zeit-stiftung(at)zeit-stiftung.de

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