Home → Good to know → STELLUNGNAHME DER KÜNSTLER:INNEN-VERBÄNDE ZUR WAHL IN SACHSEN-ANHALT

Stellungnahme der Künstler:innen-Verbände zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt

Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ist das Ergebnis eingetreten, das von vielen befürchtet wurde: Erstmals seit der Diktatur der Nationalsozialisten besteht wieder die Möglichkeit, dass eine gesichert rechtsextreme Partei auf Landesebene eine Regierung übernimmt. Dies ist zwar noch nicht entschieden, aber bei deutlich über 40 Prozent der Wähler:innenstimmen für die AfD müssen alle Alarmglocken schrillen

Wir werden aufmerksam die Entwicklungen in den kommenden Tagen verfolgen, denn bei einer Umsetzung des Wahlprogramms der AfD drohen schnell weitreichende gesellschaftliche Folgen. Die Bundesvorsitzenden des BBK, Dagmar Schmidt und Marcel Noack, dazu: „Die Künstler:innenverbände haben gemeinsam vor den Folgen eines Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt gewarnt, denn die Partei hat insbesondere die Kultur- und Bildungspolitik im Blick, um radikal in die gesellschaftlichen Freiheiten einzugreifen. Dass die AfD mit großem Vorsprung die Wahl gewinnen konnte, ist ein Schock. Was nun folgt, darf keine Starre sein, sondern ein noch vehementerer Einsatz für eine offene und vielfältige Gesellschaft und unbedingte Solidarität mit den Kolleg:innen in Sachsen-Anhalt.“

Vor den Wahlen formulierten die bundesweit agierenden Künstler:innenverbände Deutscher Künstlerbund, BBK Bundesverband, IKG – Internationales Künstlergremium, Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK) ein gemeinsames Statement, in dem sie vor zentralen kulturpolitischen Forderungen der AfD warnten.

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