Der Kolonialismus hat die Stadt Flensburg maßgeblich geprägt. Es soll ein Erinnerungsort zur kolonialen Vergangenheit entstehen – unter Einbeziehung der Perspektiven der versklavten Menschen in der Karibik sowie ihrer Nachkommen. Zur Findung konzeptioneller Lösungen wird ein zweistufiger künstlerischer Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Ziel ist ein Ort des Gedenkens im öffentlichen Raum, der die koloniale Vergangenheit Flensburgs thematisiert und kritisch vermittelt und zur Auseinandersetzung mit historischen Verantwortungen anregt, Raum für Dialog bietet und ein Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte setzt. Anhand definierter Bewertungskriterien prüft eine Auswahlkommission in Stufe 1 die Bewerbungen und trifft eine Auswahl. Die ausgewählten Teilnehmer:innen bzw. Teams werden in Stufe 2 eingeladen, die Entwurfsskizzen weiter auszuarbeiten. Die Ausarbeitungen  werden der Flensburger Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentiert. In einem öffentlichen Abstimmungsverfahren werden bis zu drei Siegerentwürfe ermittelt und mit einem Preisgeld prämiert.

Teilnahmeberechtigt sind sowohl Einzelpersonen als auch multidisziplinäre Teams aus den Bereichen Bildende Kunst, Geschichtsvermittlung, Landschaftsarchitektur oder Architektur.

Preisgeld der Stufe 2: 6.000 €. Zur Realisierung steht ein Budget zur Verfügung, das über Fundraising aus der Stadtgesellschaft getragen werden soll.

Weitere Informationen gibt es unter: schifffahrtsmuseum-flensburg.de

KONTAKT

Flensburger Schifffahrtsmuseum
Tel.: +49 461 851716
Mail: schifffahrtsmuseum(at)flensburg.de

Deadline: 30. April 2026

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