Die Stiftung versteht die Förderfonds „Small Change“ als Suche nach Initiativen oder Vorhaben, bei denen „kleines Geld“ große Wirkung entfalten kann. Dabei verstehen wir Kultur als Begegnungs- und Diskursort und sind an Beiträgen, die kulturelle Initiativen hierzu leisten, wie auch dem Erreichen marginalisierter Zielgruppen besonders interessiert. Die kritische Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte sowie den Verstrickungen ihres Stifters in der Zeit des Nationalsozialismus begleiten die Toepfer Stiftung als fortwährende Aufgabe. Hieraus folgt eine besondere Offenheit gegenüber Förderanfragen, die eine aktive und kritische Befassung mit der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts suchen, Vorhaben der Erinnerungskultur sowie Initiativen, die sich mit Bezügen zur Geschichte wirkungsorientiert gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung wenden.
In der Regel werden Projekte gefördert, bei denen die Antragstellenden die Gemeinnützigkeit besitzen oder mit einer gemeinnützigen Organisation kooperieren und einen nachweisbaren ideellen oder materiellen Eigenbeitrag zu dem Vorhaben beisteuern. Dort, wo (noch) keine Gemeinnützigkeit vorliegt oder Einzelpersonen eine Förderung beantragen, folgt ein erhöhter Transparenzanspruch an die Mittelverwendung. Dabei ist ein Bezug zu den Zielen und dem Programm der Stiftungsarbeit zwingend.
Förderungen werden maximal bis zur Höhe von € 5.000 ausgesprochen. Eine Beantragung dieser Höchstsumme bedarf einer besonderen Begründung, die Beantragung kleinerer Summen ist aussichtsreicher.
Kontakt
Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Marina Meyer
Georgsplatz 10
20099 Hamburg
Tel.: +49 40 33 402 – 10
Mail: meyer(at)toepfer-stiftung.de
Bewerbungen sind laufend möglich.
Weitere Informationen gibt es unter: toepfer-stiftung.de