Die Welt verändert sich und damit auch die Art und Weise, wie Kunst produziert, gezeigt und vermittelt wird. Die komplexe Situation, in der wir leben, mit der Überlagerung von Pandemie und Klimakrise, Prekarität, gesellschaftlicher Radikalisierung, bis hin zu globalen Ausbeutungsszenarien und näher rückenden Kriegen hat mannigfaltige Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft – und damit nicht zuletzt auch auf das Kunstfeld. Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten? Wie kann eine nachhaltige, dieser Komplexität gerecht werdende künstlerische Praxis heute und in Zukunft aussehen?
In diesem Workshop wird Susanne Kriemann anhand ihrer eigenen Arbeit(sweise) sowohl zur inhaltlichen Beschäftigung mit diesen Themen als auch zum Umgang mit Material und Ressourcen arbeiten.
Susanne Kriemanns Arbeitsmethoden reichen von der Recherche in Archiven über Feldforschung bis hin zur Anwendung verschiedener fotografischer Aufnahme- und Druckverfahren. Ihr Interesse für vom Menschen verursachte Prozesse führte sie zu einer Beschäftigung mit Themen wie Abholzung, Radioaktivität, Bergbau, Archäologie und Denkmälern.
Susanne Kriemann lehrt an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, 2020/21 war sie als Mentorin am Pilot-Jahrgang des »Kunstbüro Mentoring« beteiligt. Ihre Arbeit wurde international in renommierten Ausstellungshäusern sowie im Rahmen verschiedener Biennalen und Festivals gezeigt. Weitere Infos hier.
Workshop mit Susanne Kriemann, Künstlerin, Berlin
Im Rahmen von „Shifting Conditions – working in critical times“, in Kooperation mit dem MAS Curating, Zürcher Hochschule der Künste
Kurzinfos:
Freitag, 13. Januar 2023, 14.00–18.00
Veranstaltungsort: Badischer Kunstverein Karlsruhe, Waldstrasse 3,
76133 Karlsruhe
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.