In ihrer künstlerischen Praxis bewegt sich Anahita Razmi zwischen Installation, Skulptur, Video und Performance. Die Werke der deutsch-iranischen Künstlerin thematisieren Identität, kulturelle Herkunft und politische Realitäten. Durch Aneignung und kontextuelle Verschiebung setzt sie sich mit Bildpolitiken, Machtverhältnissen und Fragen der Repräsentation auseinander – insbesondere im Hinblick auf hybride Identitäten und transkulturelle Kontexte.
Wie können Ambivalenzen, Hybridität und Mehrdeutigkeit beschreibbar und visuell greifbar gemacht werden, und wie und wann gehen sie verloren?
In ihrem Talk „New Swing States“ geht Anahita Razmi diesen und weiteren Fragen nach und bezieht sich dabei auf ihre Arbeitspraxis ebenso wie auf die darin verankerte Bedeutung von Sprache, Ort und Kultur.
Anahita Razmis Werke wurden international in renommierten Ausstellungshäusern sowie im Rahmen verschiedener Biennalen gezeigt. Sie ist Lecturer im BA Fine Art (4D Pathway) am Central Saint Martins College of Art and Design in London und war Professorin in Teilvertretung für Digitale und Zeitbasierte Kunst an der ABK Stuttgart. Aktuell ist sie zudem als Mentorin am Kunstbüro Mentoring beteiligt.
Artist Talk mit Anahita Razmi, Künstlerin, Berlin/London
Kurzinfos:
Freitag, 3. Juli 2026, 19.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Kunststiftung Baden-Württemberg, Gerokstr. 37, 70184 Stuttgart