Das Kunstfeld verlangt uns einiges ab: Künstlerische Arbeit unter Zeitdruck und finanziellen Engpässen, sprudelnde Ideen zwischen bürokratischen Hürden für Soloselbstständige und den Anforderungen des Nebenjobs, frische, schöpferische Kraft zwischen Einschlaf-Hacks für den Nachwuchs und Projektdeadlines.
Wir wollen nicht gereizt, ausgebrannt und lustlos sein, und von Gefühlen wie Sinnlosigkeit, Erschöpfung und Angst beherrscht werden. Deshalb stellt dieser Workshop die Frage: Was ist meine professionelle Haltung in einer sich rasant verändernden Welt und wie gehe ich wohlwollend mit mir selbst um, damit ich nachhaltig kreativ bleiben kann? Ziel ist es, gemeinsam zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen, um gemeinsam der eigenen Haltung in Bezug auf künstlerisches Schaffen, eigene Grenzen, Verantwortung für die eigene mentale Gesundheit, aber auch in Bezug auf Gesellschaft, Umwelt und Klima auf den Grund zu gehen.
Sophia Pompéry studierte Bildhauerei an der Weißensee Kunsthochschule Berlin und am Institut für Raumexperimente an der UdK Berlin. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit leitete sie 2017–24 ein Programm für Kunst & Entrepreneurship an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. 2024–25 hatte sie eine Vertretungsprofessur für „Raum, Körper, Objekt” an der HSBI Bielefeld inne. Aus der praktischen Erfahrung heraus unterstützt Sophia Pompéry Künstler:innen und Kreative dabei, ihre Souveränität im Beruf zu stärken, Strategien für die Sichtbarkeit der Arbeit zu entwickeln, Netzwerke zu pflegen und sich kommunikativ fit zu machen.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Online-Workshop mit Sophia Pompéry, Künstlerin und Lehrende, Berlin
Kurzinfos:
Mittwoch, 24.06.2026, 10.00–15.00 Uhr
Veranstaltungsort:
online
Gefördert von der Rainer Beck Stiftung, Leinfelden-Echterdingen